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Blicken mit Sorge in den Brötzinger Wald: Revierleiter Martin Hof (links) und Markus Haller, Leiter des städtischen Amtes für Umweltschutz.  Falk
Blicken mit Sorge in den Brötzinger Wald: Revierleiter Martin Hof (links) und Markus Haller, Leiter des städtischen Amtes für Umweltschutz. Falk
23.09.2016

Hitzesommer hinterlässt Spuren: Buchen im Brötzinger Wald werfen Blätter sechs Wochen zu früh ab.

Wer Anfang September entlang des Sportpfads im Brötzinger Wald unterwegs war, wird nicht schlecht gestaunt haben. Beim Blick nach oben: ein wolkenloser, blauer Himmel mit strahlendem Sonnenschein, gefühlt sind es 28 Grad. Beim Blick nach unten: braunes Laub, lückenlos auf den Wegen.

Auf rund zehn Hektar Fläche haben viele Buchen, im Brötzinger Wald der am meisten vertretene Laubbaum, ihre Blätter sechs bis acht Wochen zu früh abgeworfen – eine Notreaktion. Schuld daran sei der heiße Sommer, erklärt Markus Haller, Leiter des Amtes für Umweltschutz bei der Stadt: „Das war ein verrücktes Jahr, im Frühjahr gab es sehr viel Regen, im Sommer dafür gar keinen mehr.“ Besonders die heißen Tage Ende August, an denen das Thermometer bis zu 35 Grad anzeigte, hätten den Bäumen zu schaffen gemacht. „Die Buchen sind in diesen Tagen sehr stark von der Sonne verbrannt worden“, erklärt Haller. Das Bild von blattlosen, verdorrten Ästen zeigt sich aber nicht überall im Brötzinger Wald. „Das liegt an den verschiedenen Bodenarten“, sagt Haller. Der Kalkboden an den betroffenen Stellen im Wald sei sehr flach und könne das Wasser deswegen nicht so gut speichern. Hinzu kämen die kurzen Wurzeln der Buche, die das Feuchtigkeitsproblem noch verschärften.

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