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Hoch hinaus: Maik Strasser (links) und Tobias Dauenhauer mit ihrem Ultraleichtflugzeug Ikarus C42. Fotos: Privat
Hoch hinaus: Maik Strasser (links) und Tobias Dauenhauer mit ihrem Ultraleichtflugzeug Ikarus C42. Fotos: Privat
Hoffen auf gemeinsamen Erfolg mit der Neuauflage des Fotokalenders: Angelika Miko, Maik Strasser und Tobias Dauenhauer (von links). Foto: Seibel
Hoffen auf gemeinsamen Erfolg mit der Neuauflage des Fotokalenders: Angelika Miko, Maik Strasser und Tobias Dauenhauer (von links). Foto: Seibel
Pforzheim von oben: Aufnahmen wie diese von der Pforzheimer Innenstadt sollen im neuen Fotokalender der beiden Hobbyflieger einen Platz finden.
Pforzheim von oben: Aufnahmen wie diese von der Pforzheimer Innenstadt sollen im neuen Fotokalender der beiden Hobbyflieger einen Platz finden.
21.09.2015

Hobbyflieger halten Pforzheim und Enzkreis aus der Luft fest

Pforzheim. Wenn sie dort oben ihre Kreise ziehen, weit über Stadt und Land, und die vertraute Umgebung immer wieder neu erscheint, dann sind die Hobbypiloten Maik Strasser und Tobias Dauenhauer in ihrem Element. Einfach abheben, als kleine Flucht aus dem Alltag, das ist eine Leidenschaft, die die beiden Freunde seit Jahren verbindet. Nun haben sie sich zum zweiten Mal vorgenommen, das schöne mit dem Nützlichen zu verbinden und mit ihren Höhenflügen Gutes zu tun.

Wie im vergangenen Jahr wollen die beiden einen Fotokalender zusammenstellen, der Pforzheim und den Enzkreis von oben abbildet – von einem Mangel an Motiven kann dabei nicht die Rede sein. Über 400 Bilder haben sie von ihren Rundflügen mitgebracht. 2014 hatten Strasser und Dauenhauer mit dem Erlös des Verkaufs die PZ-Hilfsaktion „Menschen in Not“ unterstützt, nun soll das Geld an den ambulanten Kinder- und Jugendhospizdienst Sterneninsel gehen. Ende Oktober soll der Kalender im Din A4-Format mit 24 Luftaufnahmen erscheinen und für zehn Euro über die Homepage der beiden erhältlich sein.

Neben dem Kalender haben die beiden ein weiteres Modell entwickelt, um dauerhaft Geld für den guten Zweck zu generieren: „Wir haben mittlerweile eine große Galerie von Bildern, die für zehn Euro zum Download erhältlich sind“, sagt Strasser. Sollte das eigene Grundstück dort nicht zu finden sein, gehen die beiden für die gewünschte Aufnahme extra noch einmal in die Luft. 70 Euro soll ein solcher Einsatz kosten. „Der Aufwand ist nicht klein. Zeitlich und finanziell“, erklärt Strasser. Und Dauenhauer weist darauf hin, dass dennoch der gesamte Betrag der Sterneninsel zugute kommen wird. Alle anfallenden Kosten, wie etwa für Treibstoff, zahlen die beiden Männer aus eigener Tasche, „eine doppelte Spende sozusagen“, erklärt der 43-Jährige.

Weitere Infos unter www.luftaufnahmen-pforzheim.de

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