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Wollen mehr Pedelecs in die Stadt bringen: Max Timon Schmid, Umweltbürgermeisterin Sibylle Schüssler, Christof Kattermann (kniend), Professor Rainer Wunderlich, Franziska Link und Franz Lust (von links). Foto: Meyer
Wollen mehr Pedelecs in die Stadt bringen: Max Timon Schmid, Umweltbürgermeisterin Sibylle Schüssler, Christof Kattermann (kniend), Professor Rainer Wunderlich, Franziska Link und Franz Lust (von links). Foto: Meyer
13.07.2017

Hochschüler entwickeln Konzept für E-Bike-Sharing

Pforzheim. Es ist eine Konzeption, die nicht nur bei Umweltbürgermeisterin Sibylle Schüssler („total spannend“) und Matthias Hilligardt vom Amt für Umweltschutz („Wir sind ganz begeistert“) für Aufsehen sorgt.

Auch die hiesige Wirtschaft könnten den Reiz entdecken und aufspringen. Das muss sie auch, soll das von Hochschülern entwickelte Konzept für ein E-Bike-Sharing in der Goldstadt den Sprung vom Papier auf die Straße schaffen. Bei der Präsentation am Donnerstag ließ Schüssler keinen Zweifel daran, dass sie dafür gern alle Räder in Bewegung setzen würde. Weil es dann für Pforzheim, seine Bürger und Gäste gleich in mehrfacher Hinsicht bergauf ginge.

Besseres Image, weniger Lärm

Im Zuge einer interdisziplinären Projektarbeit haben die angehenden Wirtschaftsingenieure Christof Kattermann, Franz Lust und Max Timon Schmid ein Business Model Canvas, also einen besonders plakativen und verdichteten Businessplan, erstellt. Dessen Ziel: in Pforzheim ein Verleihsystem für elektrisch verstärkte Fahrräder zu installieren. An alles haben die von Professor Rainer Wunderlich angeleiteten und von der wissenschaftlichen Mitarbeiterin Franziska Link unterstützten Studierenden gedacht. Etwa daran, dass eine App fürs Handy nötig ist, um die Ausleihe so einfach wie möglich zu machen. Dass Rabatte die Zahl der Dauernutzer erhöhen würde. Dass gute Standorte für Stationen der Hauptbahnhof, der Waisenhausplatz, der Enzauenpark, der Kupferhammer, die Wihö und die Hochschule wären. Dass angesichts der besondere Topografie Pforzheims eine individuelle Lösung hermüsse statt einer Kooperation mit einem der in anderen Städten aktiven Betreiber. Dass das Konzept ein Wertversprechen enthalte: Pforzheim würde als grüne, moderne, gesunde und bunte Stadt an Image gewinnen, Bürger wären beruflich wie privat flexibler mobil, und Umweltbelastung wie Lärmbelästigung würden drastisch sinken.

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