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Besuch an der Hochschule Pforzheim: Oliver Bossert, Präsident Studierendenrat, Andreas Stoch, Fraktionsvorsitzender SPD-Landtagsfraktion, Rektor Ulrich Jautz sowie Prorektor Hanno Weber (von links). Foto: Privat
Besuch an der Hochschule Pforzheim: Oliver Bossert, Präsident Studierendenrat, Andreas Stoch, Fraktionsvorsitzender SPD-Landtagsfraktion, Rektor Ulrich Jautz sowie Prorektor Hanno Weber (von links). Foto: Privat
02.05.2017

Hochschule zeigt Herausforderungen auf

Pforzheim. Der Vorsitzende der SPD-Landtagsfraktion, Andreas Stoch, hat die Bedeutung der Hochschulen für Angewandte Wissenschaften herausgestellt: „Für uns sind sie prädestinierte Partner, um sich den großen Herausforderungen in der baden-württembergischen Hochschullandschaft zu stellen“, sagte Stoch bei seinem Besuch der Hochschule Pforzheim.

Der Zugang falle jungen Menschen aus Familien ohne akademische Erfahrung immer noch leichter als der zur Universität. Sie stellten eine wichtige Aufstiegsmöglichkeit dar. So hätten die Hochschulen für Angewandte Wissenschaften in vielen Bereichen – auch was die zunehmende Heterogenität der Studierenden beträfe – Erfahrungsvorsprünge.

Beeindruckt zeigte sich Stoch von dem hochschulweiten Strategieprozess, dem sich die Hochschule in den vergangen beiden Jahren gewidmet hat. Unter dem neuen Claim „Führend durch Perspektivenwechsel“ möchte sie ihre besondere Breite zwischen Gestaltung Technik, Wirtschaft und Recht nutzen und die bestehende fachübergreifende Zusammenarbeit ausbauen. Studierende erwerben so die Kompetenz, in heterogenen Teams zukunftsfähige Lösungen für komplexe Aufgaben zu erarbeiten. Großes Lob galt der Hochschule auch als Partner in Sachen Nachwuchs, Forschung und Transfer für die kleinen und mittelständischen Unternehmen der Region. Rektor Ulrich Jautz nutzte die Gelegenheit, um den Facettenreichtum und die Stärken der Hochschule aufzuzeigen, aber auch um auf die Herausforderungen hinzuweisen.

Wichtig sei es etwa, die Studienplätze zu verstetigen, die im Rahmen des Ausbauprogramms um den doppelten Abiturjahrgang 2012 in Pforzheim geschaffen wurden: „Es hat sich gezeigt, dass der Bedarf nach diesen Studienplätzen besonders in den technischen Studiengängen hoch ist und das auch in Zukunft so bleiben wird“, erläuterte Jautz. Die Ausbildung junger Menschen sei keine kurzfristige Aufgabe und bedürfe einer verlässlichen Grundlage. Auch die Digitalisierung der Lehre und den Wunsch nach besseren Bedingungen für Promotionen sprach Jautz an.