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19.01.2009

Hoffen auf Barack Obama

PFORZHEIM.Vor der Amtseinführung des neuen amerikanischen Präsidenten Barack Obama ist auch in Pforzheim die Vorfreude und die mit ihm verbundene Hoffnung auf eine neuartige amerikanische Politik groß.

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"Das Essentielle wird sein, dass Obama die Finanzkrise und die Kriege im Irak und in Afghanistan in den Griff bekommt", sagt Brian Garner, Sänger vom Stadttheater Pforzheim. "Ich denke Barack Obama wird ein Präsident für die ganze Welt sein, nicht nur für die USA. Es wird aber alles seine Zeit brauchen, es geht nicht über Nacht." Auch Garners Kollege Spencer Mason ist der Ansicht, Obama sollte schnellstmöglich die Truppen aus dem Irak abziehen und kein "Weltpolizist" mehr sein wie sein Vorgänger George W. Bush. "Sein wichtigster Auftrag ist jedoch, die Wirtschaft insbesondere in den USA wieder auf Vordermann zu bringen", so Mason.

Auch Landrat Karl Röckinger ist der Meinung, die größte Aufgabe Obamas würde momentan die Eindämmung der Finanzkrise darstellen. "Ich denke, die USA sind jetzt gefordert, diese Krise nicht noch mehr ausufern zu lassen und an Möglichkeiten zu arbeiten, sie zu bekämpfen". Röckinger fordert zudem ein Überdenken der USA im Hinblick auf ihr Engagement in den Krisenregionen der Welt. Barack Obama hat bei dem 59-Jährigen jedoch bereits jetzt einen bleibenden Eindruck hinterlassen: "Eine derart gute Wahlkampfstrategie hatte vor Obama wohl noch kein Politiker."