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24.11.2016

„Hohe Warte“ wird trotz Sparmaßnahmen renoviert

Wie alle anderen Stadtteile muss auch Hohenwart sparen. In der Ortschaftsratsitzung am Mittwoch stellte Ortsvorsteher Karl Schröck den Haushaltsplan für die Jahre 2017 und 2018 vor. „Wir sind nicht ganz so schlecht weggekommen, doch es sind leider doch einige Kürzungen nötig“, sagte Schröck.

Insgesamt sind für den Haushalt 2017 rund 336 000 Euro vorgesehen, 2018 erhöht sich der Ansatz geringfügig. Die größte Einsparung ist durch die Streichung des Baus eines Schwerbehinderteneingangs an der Mehrzweckhalle vorgesehen. Dieser Eingang wurde allen Ortsteilen abgeschlagen und hätte rund 80 000 Euro in Anspruch genommen. Außerdem wurden sowohl die Verfügungsmittel als auch die Repräsentationsmittel der Ortsverwaltung verringert. Rentner und Jubilare werden fortan erst in höherem Alter besucht und beschenkt, um Kosten zu sparen.

Doch es gibt auch erfreuliche Nachrichten: Trotz der Sparmaßnahmen ist die dringend notwendige Sanierung des Aussichtsturms Hohe Warte möglich. Ein neuer Anstrich sowie Ausbesserungen des Holzes sollen die Statik des Turms erhalten. „Die Renovierung ist dringend notwendig, und ich freue mich, dass wir so unser schönes Ausflugsziel erhalten können“, sagte Schröck.

Für den Neubau des Feuerwehr-Gerätehauses sind im Finanzhaushalt 100 000 Euro im Jahr 2018 vorgesehen. Um die Erschließung des Neubaugebiets Mädachäcker weiter voranzubringen und Wohnbauflächen zu schaffen, werden 30 000 Euro investiert. Insgesamt zeigte sich der Hohenwarter Ortschaftsrat mit dem Haushaltsplan zufrieden.