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Karl Schröck mit dem scheidenden Bauhofmitarbeiter Andreas Eberle und dessen Nachfolgern Matthias Wohlrath und Yury Jochim (von links). Foto: Frommer
Karl Schröck mit dem scheidenden Bauhofmitarbeiter Andreas Eberle und dessen Nachfolgern Matthias Wohlrath und Yury Jochim (von links). Foto: Frommer
21.03.2019

Hohenwart: Ein gut gepflegter Stadtteil

Pforzheim. Die jüngste Sitzung des Ortschaftsrats Hohenwart begann mit der Verabschiedung von Andreas Eberle. Der langjährige Bauhofmitarbeiter hatte seinen Dienst vor mehr als 30 Jahren, am 15. August 1988 angetreten.

Er war für Pflege und Unterhalt der Sport- und Freizeitanlagen, der Straßen und des Ortsteilfriedhofs zuständig. Ortsvorsteher Karl Schröck (CDU) würdigte die Verdienste von Andreas Eberle ausdrücklich, der mitunter „um halb vier zum Winterdienst raus musste“. Martina Pawlicek, die Leiterin des katholischen Kindergartens „Zum guten Hirten“ in Hohenwart, bedankte sich ebenfalls für die gute Zusammenarbeit mit Andreas Eberle – und sprach eine Einladung in den Kindergarten aus, dessen Arbeit sowie insbesondere die Naturaußengruppe „Füchse“ sie dann mit einer Präsentation schilderte.

Ihre Einrichtung wird gegenwärtig von 71 Kindern aus 63 Familien besucht, wo sie von 14 Mitarbeiterinnen betreut werden. Die Naturaußengruppe „Füchse“ besuchen zwölf Kinder im Alter zwischen drei und sechs Jahren: drei Mädchen und neun Buben. Sie sind seit September 2018 ganzjährig in einem speziell ausgestatteten und beheizbaren Bauwagen mit Terrasse und Außenwaschbecken untergebracht. Pawlicek unterstrich, dass gerade die Kinder dieser Gruppe offenkundig in ihrer Motorik gefördert werden und an Selbstsicherheit gewinnen. Außerdem versicherte sie: „Es gibt nicht mehr Krankheiten als in der Hauptgruppe“, deren Kinder konventionell (und zu gleichen Gebühren) untergebracht sind.

Etwas Verdruss bereiten aber in der unmittelbaren Nähe des Waldkindergartens parkende Fahrzeuge. Karl Schröck machte deutlich: „Wenn alle Stricke reißen, kommt auch in die obere Zufahrt ein Pfosten.“Das an Spenden und Einwohnerzahl gekoppelte Ortsteilbudget sieht in jedem Ortsteil einen Betrag von 1,80 Euro vor nahm der Ortschaftsrat für 2019 einstimmig an, allerdings wünscht man sich mehr Flexibilität und eine einfachere Abwicklung. Ortsvorsteher Karl Schröck machte deutlich, dass unlängst fünf Ortschaftsräte (bei zwei Enthaltungen) für den Bau der Pflegeeinrichtung durch Ströbel Bau, Schrozberg, und deren künftigen Betreiber „Dienste für Menschen“ (DFM) votiert haben. „Eine weitere Abstimmung kann erst erfolgen“, sagte Schröck weiter, sobald das entsprechende Baugesuch aus dem Liegenschaftsamt zurück sei.

Klagen über Busanbindung

Bekannt gegeben wurde die Zusammenlegung der Grundschulen Hohenwart mit der Grundschule Huchenfeld. „Die Außenstelle Huchenfeld wird kommen“, fasst Ortsvorsteher Schröck zusammen. Ebenso eine Befragung zum Personennahverkehr. Die Ortschaftsräte Norbert Könne (SPD) und Volker Weingardt (CDU) monierten, dass ein Zustieg in Busse der Linien 741/742 für Hohenwarter Bürger auf Höhe der Pforzheimer Polizeidirektion nicht möglich ist, da die Busse der genannten Linien dort nicht anhalten.