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11.12.2015

Hohenwarter Ortsbild soll schöner werden

In der letzten Ortschaftsratssitzung in Hohenwart in diesem Jahr blickten die Ratsmitglieder gemeinsam mit Ortsvorsteher Karl Schröck auf das vergangene Jahr zurück. Beim Betrachten der im Rat besprochenen Themen wurde deutlich, dass von der Sanierung der Abwasserkanäle, über Gespräche mit Oberbürgermeister Gert Hager und Erstem Bürgermeister Roger Heidt bis hin zum Anschluss an das Nahwärmenetz einiges geschafft worden ist.

Vieles sei gut gelaufen, sagte Schröck. Er bedankte sich bei den Hohenwartern für ihre Geduld angesichts der Baustellen und bei den Ortschaftsratmitgliedern für die gute Zusammenarbeit. Im neuen Jahr möchte sich der Ortschaftsrat stärker für die Ortsbildgestaltung einsetzen. Schröck merkte an, dass Hohenwart sich im vergangenen Jahr 2015 mit Forderungen an das Planungsamt bewusst zurückgehalten habe. Grund war die Rücksichtnahme auf das stark belastete Personal des Planungsamts aufgrund der Unterbringung von Flüchtlingen. Nun wolle man aber gemeinsam mit Experten vom Planungsamt Ideen für die Verschönerung des Ortsbildes entwickeln, um Fördergelder erhalten zu können.

Mitteilungsblatt abgelehnt

Gefordert wurde außerdem eine gemeinsame Ortschaftsratssitzung mit den Räten aus Huchenfeld und Würm. Durch ein Kennenlernen könnten alle Mitglieder profitieren, hoffen die Hohenwarter Räte. Da es viele Themen gibt, die sich überschneiden, könnten so gemeinsam Lösungen gefunden oder ältere Fallbeispiele herangezogen werden. Ein gemeinsames Mitteilungsblatt der drei Stadtteile dagegen wurde von den Ortsvorstehern abgelehnt.

Diskussionsbedarf herrschte im Ortschaftsrat bei der Gestaltung der neuen Urnenwahlgräber mit Dauergrabpflege auf dem Hohenwarter Friedhof. Ob Naturstein oder geschliffen, Edelstahl oder Bronze, die Meinungen über die Optik und Anordnung der Stelen gingen weit auseinander. Martin Keuerleber (CDU) wünschte sich, Abwechslung und Zeitgeist in die Gestaltung zu bringen.

Mit Edelstahlplatten am Stein konnten sich die anderen Mitglieder des Ortschaftsrats allerdings nicht anfreunden. Geeinigt wurde sich auf eine glatte Oberfläche des Steins, da sie preisgünstiger und leichter zu reinigen ist als eine Natursteinoberfläche. Über Höhe, Form und Anordnung der Stelen, die Platz für bis zu vier Urnen bieten, muss noch entschieden werden.