nach oben
Die „Hometown Composers“ aus Hamburg sorgen im Pforzheimer Stadtmuseum für ungewöhnliche Gitarrenklänge. Foto: Jähne
Die „Hometown Composers“ aus Hamburg sorgen im Pforzheimer Stadtmuseum für ungewöhnliche Gitarrenklänge. Foto: Jähne
13.05.2018

„Hometown Composers“ im Pforzheimer Stadtmuseum

Pforzheim. Konzerte im Pforzheimer Stadtmuseum haben immer ein ganz besonderes Flair: Vorne die Kulisse des alten Brötzingens – hinten ein Denkmal, das an den Bombentrichter vom 23. Februar 1945 erinnert.

Am Freitagabend war jedoch kein Anlass gegeben, um in düsteren Erinnerungen zu schwelgen: Aus dem hohen Norden, oder besser gesagt aus Hamburg, kam der musikalische Besuch. Nach Marseille, Freiburg und Erfurt hatten die „Hometown Composers“ ihren Weg in die Goldstadt gefunden, um im Rahmen ihrer aktuellen CD-Produktion auch in Pforzheim aufzutreten.

Vier Stücke von vier Komponisten mit direktem Bezug zur Hansestadt Hamburg sollten es sein: ein Konzert in C-Dur von Georg Philipp Telemann, das „Lied ohne Worte“ von Felix Mendelssohn, „Des Antonius von Padua Fischpredigt“ von Gustav Mahler sowie eine Sinfonie aus der Feder von Carl Philipp Emanuel Bach. Christian Moritz, musikalischer Leiter der „Hometown Composers“, reagierte vorab noch mit viel Humor auf die Frage, was das international agierende Ensemble eigentlich nach Pforzheim getrieben habe: Weder der finstere Nordschwarzwald noch die dauerverstopfte A 8 und auch nicht das Honorar seien es gewesen. Stattdessen ein weiterer Zwischenstopp in der Produktion der neuen CD, die wohl im Herbst dieses Jahres erscheinen soll.

Mehr lesen Sie am Montag in der „Pforzheimer Zeitung“ oder im E-Paper auf PZ-news oder über die Apps auf iPhone/iPad und Android-Smartphones/Tablet-PCs.