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Symbolbild: Pixabay 

Hort-Absagen bereiten Kummer: Sozialdezernent Frank Fillbrunn gesteht unglückliches Vorgehen

Erst seit Dienstag steht fest: Der Hort an der Huchenfelder Grundschule wird – wie von der zuständigen Volkshochschule beantragt – zum kommenden Schuljahr um eine halbe Gruppe erweitert. Dennoch haben Eltern wie Markus Niermeyer bereits Mitte Mai eine Absage erhalten.

Wann bekommen wir denn nun eine Zusage?“, nutzt der 32-Jährige am Donnerstagabend die Gelegenheit, den Sozialdezernenten Frank Fillbrunn persönlich zu fragen, der bereits zum zweiten Mal in seiner gerade einmal neunmonatigen Amtszeit die Ortschaftsratssitzung besucht.

„Das ist unglücklich gelaufen“, gesteht Fillbrunn. „Die Absagen hätten vor dem Gemeinderatsbeschluss gar nicht rausgehen sollen.“ Er gehe davon aus, dass die Eltern zeitnah informiert werden. Dass aktuell zehn Plätze frei seien, bestärke die Annahme, dass die halbe Gruppe ausreichen werde. Allerdings könnte sich dieser Sachstand bereits überholt haben: So weist Ortschaftsrat Bernd Heintz (Freie Wähler) darauf hin, dass sich durch Zuzug in Klasse 2 und 3 kurzfristig schon wieder Fehlbestände ergeben hätten.

„Der Zuzug kann dazu führen, dass es auch mit einer halben Gruppe knapp wird“, sagt die anwesende Rektorin Rebecca Stralendorff. Fest stehe in jedem Fall: „Die Schüleranzahl wächst in Huchenfeld.“ Das lassen auch die Bauvorhaben von Ein- und Mehrfamilienhäusern vermuten, die gleich mehrfach auf der Tagesordnung stehen. „Ich sage nicht, dass es keine Erweiterung braucht“, stellt Fillbrunn auf mehrfache Nachfrage aus dem Rat klar – und weist darauf hin, dass die Verwaltung ohnehin beauftragt sei, die Horte auch an bestehenden Standorten weiterzuentwickeln.

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