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Ihre Sorgen hatten Mütter aus Büchenbronn schon vor Wochen Bürgermeisterin Monika Müller deutlich gemacht./PZ-Archiv
Ihre Sorgen hatten Mütter aus Büchenbronn schon vor Wochen Bürgermeisterin Monika Müller deutlich gemacht./PZ-Archiv
12.05.2016

Hortplätze sind weiter ein Reizthema

Pforzheim-Büchenbronn. Die Vereinbarkeit von Kind und Beruf „sollte nicht durch den Wechsel vom Kindergarten in die Grundschule unterbrochen werden“, pflichtet Schul- und Sozialbürgermeisterin Monika Müller einer Mutter bei, die – wie viele andere berufstätige Mütter in Büchenbronn – beklagt, dass nicht genügend Hortplätze im Stadtteil zu Verfügung stehen. In letzter Konsequenz müssten die Müttzer ihren Job aufgeben, damit ihr Kind nicht nach dem Unterricht unversorgt bleibt (die PZ berichtete).

So hatten es die Eltern in zwei Ortschaftsratssitzungen vorgetragen. So hatten sie ihr Leid OB Gert Hager in dessen Dienstsitz geklagt. Und so hatten sie es vorgestern auf dem Marktplatz mit Transparenten kundgetan – und die Möglichkeit genutzt, mit Monika Müller zu sprechen, die sich eigentlich zu einem anderen Termin (mit dem „Bündnis für Familie“) eingefunden hatte.

„Ich fände es zielführender, zunächst das Gespräch zu suchen und nicht mehrere Eskalationsstufen zu überspringen – auch wenn Herr Klein dazu rät“, so Müller zur PZ. Sie spielt damit auf die Empfehlung des Bürgerliste-Ortschaftsrats Reinhard Klein an, der den Eltern bei der jüngsten Ortschaftsratssitzung empfohlen hatte, die Kosten der Sanierung der Fußgängerzone und die Aufwendungen für eine zusätzliche Hortgruppe an der Waldschule gegenüberzustellen. Der direkte Kontakt der Eltern mit ihr, so Müller, sei allemal geeigneter als ein „Demonstrationszug vor dem Rathaus“. Die Bürgermeisterin verweist darauf, dass der Gemeinderat keine städtischen Mittel für einen Hortausbau vorgesehen habe (die endgültige Entscheidung wird wohl bei der Sitzung des Gremiums am 14. Juni fallen) und auf die Entscheidungshoheit des Trägers – im Büchenbronner Fall die Volkshochschule –, ob Eltern wegen beiderseitiger Berufstätigkeit einen Anspruch auf einen Hortplatz haben. Mehr lesen Sie am Freitag in der „Pforzheimer Zeitung“ oder im E-Paper auf PZ-news oder über die Apps auf iPhone/iPad und Android-Smartphones/Tablet-PCs.

spirit
13.05.2016
Hortplätze sind weiter ein Reizthema

Es ist kein Geld da für die eigenen Bürger, das fließt woanders hin, fertig aus. mehr...

tiki
13.05.2016
Hortplätze sind weiter ein Reizthema

Erst müssen die Flüchtende versorgt werden und irgendwann mal wenn alles andere erledigt ist kümmert man sich um die Kita betreuerinnen und die Busse. In Pforzheim läuft halt alles anderes. mehr...

karlevonderhöh
15.05.2016
Hortplätze sind weiter ein Reizthema

[QUOTE=spirit;248128]Es ist kein Geld da für die eigenen Bürger, das fließt woanders hin, fertig aus.[/QUOTE] Klar, 3 Millionen für das Schuckfeschtle das die allerwenigsten Pforzheimer interessiert, ein paar hunderttausend Euro für den Baumsteg den keiner will, eine noch unbekannte Millionensumme für die Fertigstellung des Cityboulevards und nochmals ein paar Millionen für Hagers persönliches Denkmal, die unsinnig Erweiterung der östlichen Fussgängerzone. mehr...

Demagoga
17.05.2016
Hortplätze sind weiter ein Reizthema

In anderen Stadtteilen sieht es ebenso katastrophal aus. Vielleicht muss man sich erst einmal von einigen verkrusteten Denkern und Entscheidern trennen, wenn diese von Prestige nicht lassen wollen und die gesetzlich verpflichtenden Aufgaben einer Stadt vernächlässigen. Unverständlich bei dieser Finanzlage sind auch die Kostenbeteiligung durch das City-Marketing bzgl. der Mess, des Oechslefestes , den verkaufsoffenen Sonntagen und City on Ice, sonst liegt bald Pforzheim auf Eis ..... Das ist ...... mehr...