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Verkaufen, was sie selbst nicht mehr brauchen: Organisatorin Lena Albrecht, Kiara, Organisatorin Sabine Steffen und Leoni (von links).  Eickhoff
Verkaufen, was sie selbst nicht mehr brauchen: Organisatorin Lena Albrecht, Kiara, Organisatorin Sabine Steffen und Leoni (von links). Eickhoff
04.07.2016

Huchenfeld: Garagen-Flohmarkt belebt die Nachbarschaft

Pforzheim-Huchenfeld. Ein Berg von Kochtöpfen auf einem antik anmutenden Tischchen steht in einer Einfahrt, darüber ein Pfeil mit der Aufschrift „Flohmarkt“. Folgt man ihm, trifft man auf Waltraud Lauinger und Gundula Näder, die es sich in ihren Campingstühlen bequem gemacht haben.

. Um sie herum türmen sich Haushaltsgegenstände, Selbstgenähtes und „Kruscht, den man halt so zu Hause hat“, wie Waltraud Lauinger ihre zum Kauf angebotenen Habseligkeiten beschreibt.

Die beiden Frauen repräsentierten eins von elf Häusern in der Weißensteiner Straße in Huchenfeld, die sich am ersten „Hof zu Hof-Flohmarkt“ beteiligten. Von „Star Wars“-Lego-Bausätzen am Stand von Ansgar Hufnagel über begehrte Garfield-Figuren bis hin zu nostalgischen Videokassetten war alles dabei.

Die Idee und Organisation zum Garagenflohmarkt kam von den beiden Nachbarinnen in der Weißensteiner Straße, Sabine Steffen und Lena Albrecht. „Er ist eine gute Alternative zum Sperrmüll. Dort werden auch immer die Gegenstände weggeschmissen, die noch gut zu gebrauchen sind, die man selber aber nicht mehr benötigt“, erklärte Albrecht. Sie hatten nach etwas gesucht, das sich am einfachsten umsetzen ließ und vor allem, bei dem jeder mitmachen konnte. So kamen sie auf einen Garagenflohmarkt, der ausschließlich auf dem eigenen Grundstück veranstaltet werden darf. „Dafür werden am wenigsten Genehmigungen benötigt und man muss so gut wie keine Auflagen erfüllen, das war ideal für uns“, ergänzte Steffen.

Mehr über den Garagenflohmarkt lesen Sie am Dienstag in der „Pforzheimer Zeitung“ oder im E-Paper auf PZ-news oder über die Apps auf iPhone/iPad und Android-Smartphones/Tablet-PCs.