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An der Huchenfelder Ortsverwaltung machen sich Ortschaftsräte und Interessierte mit Ortsvorsteherin Sabine Wagner und Oberbürgermeister Gert Hager (Mitte, von links) auf den Weg durch den Stadtteil.
An der Huchenfelder Ortsverwaltung machen sich Ortschaftsräte und Interessierte mit Ortsvorsteherin Sabine Wagner und Oberbürgermeister Gert Hager (Mitte, von links) auf den Weg durch den Stadtteil.
04.10.2015

Huchenfelder zufrieden mit Plänen für Flüchtlingsheim

Die Themen Bäder, Asyl und Umgestaltung des Platzes neben der Huchenfelder Ortsverwaltung standen im Mittelpunkt eines Rundgangs mit Oberbürgermeister Gert Hager im Vorfeld der Ortschaftsratssitzung am vergangenen Donnerstag.

Am Heerweg, wo ab dem kommenden Frühjahr eine Kombination aus Flüchtlingsheim und drei Apartments für betreutes Wohnen für Senioren entstehen soll, präsentierte Dirk Mees, Vorstandsvorsitzender der Baugenossenschaft Familienheim Pforzheim die Pläne. Das Baugesuch sei in der vergangenen Woche eingereicht worden. „Wir hoffen, es ist im Herbst 2016, spätestens im Frühjahr darauf, fertig“, so Mees über das Projekt, das rund zweieinhalb Millionen Euro kosten soll, exklusive Grundstück.

Auf Wohlwollen beim Ortschaftsrat und Ortsvorsteherin Sabine Wagner stieß das Versprechen von Hager, dass trotz der steigenden Flüchtlingszahlen nicht mehr Menschen als angekündigt am Standort untergebracht werden sollen. „Es bleibt bei der Vierziger-Belegung. Da gibt es kein Wenn und kein Aber“, erklärte er. Dies habe für ihn auch eine gewisse Symbolik: „Politik muss transparent sein. Wenn zusagen gemacht sind, hat man auch dabei zu bleiben.“ Auch am Plan, dort Menschen unterzubringen, die große Bleibe- und Integrationschancen haben, will Hager festhalten. Im Anschluss gibt der OB noch auf den bereits bekannten Stand der Dinge bei Stadtteilbad und Busverkehr ein.