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Die Bürgerbewegung für Fortschritt und Wandel (Im Bild die Mitglieder von links Uwe Hück, Sebastian Haase und Christoph Mährlein) will am Freitag den Kreisverband Pforzheim/Enzkreis gründen. 

Hück attestiert Pforzheimer Ex-Genossen „Bedeutungslosigkeit“

Pforzheim. Die wechselseitige Verachtung und die gegenseitigen Schuldzuweisungen zwischen der etablierten Pforzheimer und Enzkreis-SPD einerseits und dem wohl lautstärksten Ex-Genossen und Quereinsteigers in die Kommunalpolitik, Uwe Hück, sind immer noch da – „auch wenn ich mich aus dem Wahlkampf weitgehend rausgehalten habe“, sagt Hück. Er habe keine Pfeile gegen die Genossen abgefeuert, sondern nur aktiv den FDP-Spitzenkandidaten Hans-Ulrich Rülke und dessen CDU-Pendant Philipp Dörflinger unterstützt (die PZ berichtete).

Das Ergebnis der Landtagswahl habe sowohl, was Baden-Württemberg, als auch Pforzheim und den Enzkreis betreffe, „die Bedeutungslosigkeit der SPD gezeigt“ und müsse ihr in Erinnerung rufen, dass sie sich um die Basis, die Bürger kümmern sollte. So wie jetzt, werde die SPD bei der Bundestagswahl im September noch schlechter abschneiden, so der einstige Stimmenkönig der Pforzheimer SPD bei der Kommunalwahl 2019.

Die Gründung der Bürgerbewegung sei nur folgerichtig gewesen – und da will man nach der Konstituierung des Bundesverbands Ende Februar in Pforzheim (mit Christoph Mährlein, einem weiteren Ex-Genossen, als Vorsitzenden und Bundestags-Spitzenkandidaten sowie Hück als Co-Vize) am Samstag, 20. März, in Stuttgart die Gründung des Landesverbands folgen lassen. In der übernächsten Woche, so die Zeitplanung, wäre ein Kreisverband dran. Weiter stehen Landesverbands-Gründungen in Hamburg, Niedersachsen und Rheinland-Pfalz an. Mehr über Hück und den Genossen-Zwist lesen Sie am Dienstag in der „Pforzheimer Zeitung“ oder im E-Paper auf PZ-news.

Olaf Lorch-Gerstenmaier

Olaf Lorch-Gerstenmaier

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