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Beim Uwe-Hück-Cup stellt der Namenspatron persönlich (links vorne) einen großen Pokal in Aussicht. Tilo Keller

Hück initiiert Wettkampf für 24 Freizeitmannschaften

Rund 250 Jugendliche haben sich beim ersten Uwe-Hück-Cup am Vereinsgelände des FSV 1921 Pforzheim-Buckenberg einen sportlichen Wettkampf geliefert. 24 Freizeit-Fußballmannschaften aus der Region sind sich unter dem Motto „Respekt und Toleranz“ begegnet. Ob mit oder ohne Migrationshintergrund, Flüchtling oder was auch immer – die gemeinsame Leidenschaft für den Fußballsports war das verbindende Element. „Uwe Hück hat das initiiert, weil er wollte, dass die Jugendlichen zusammenfinden“, erklärte Edmund Mörgenthaler, zweiter Vorsitzender des FSV Pforzheim-Buckenberg.

Zu Beginn des Turniers forderte Uwe Hück, Vorsitzender des FSV Pforzheim-Buckenberg, alle Spieler auf zusammenzukommen. Dem Ruf des Betriebsratsvorsitzenden von Porsche und ehemaligen Europameisters im Thai-Boxen konnte sich keiner entziehen. „Wie geht’s Euch“, fragte er in die Runde und ließ ein schlappes „Gut“ nicht gelten. Erst bei der dritten Wiederholung, als die Versammelten ihm ein lautes „Gut“ entgegenbrüllten, war er zufrieden und hatte die jungen Leute damit schon alle gepackt.

Prominenz zu Gast

So machten dann auch alle mit, als er zum mitreißenden Jubel aufforderte, so wie es die isländische Mannschaft nach deren letztem Sieg bei der Europameisterschaft gezeigt hatte. Der riesige Wanderpokal, der für die Sieger in Aussicht gestellt wurde, trug genauso zur Motivation bei, wie die Aussicht auf viele weitere attraktive Preise von verschiedenen Sponsoren. Zu den prominenten Gästen des Tages gehörten Stefan Heim, Finanzvorstand des VfB Stuttgart, und Sportanwalt Christoph Schickhardt. „Sport, Bildung und Gemeinschaft, das sind die Werte, die wir brauchen“, betonte Schickhardt. Er teilte außerdem mit, dass er einen Brief von Jogi Löw bekommen habe, der heute leider nicht hier sein könne, weil er einen anderen Termin habe. Welcher Termin das ist, konnten die Spieler nach ihrem Turniertag dann beim gemeinsamen Public Viewing sehen. Zuerst war aber die Leistung der jugendlichen Freizeitkicker, die aus dem Enzkreis sowie von Porsche in Weissach und Stuttgart kamen, gefragt. Auf den vier Kleinspielfeldern wurde in den jeweils zehnminütigen Spielen um den Ball gekämpft und bei jedem Tortreffer wild gejubelt.

Das schauten sich neben Pforzheims Oberbürgermeister Gert Hager auch Sebastian Schiek, Kevin Broll und Timo Röttger vom Fußball-Drittligisten SG Sonnenhof-Großaspach gerne an, die zusammen mit dem Großasbacher Präsidiumsmitglied Philipp Mergenthaler vorbeischauten und für Autogramme zur Verfügung standen. „Das Gelände sieht professionell aus“, merkte Schiek an. „Ein Kunst- und ein Rasenplatz, mehr haben wir auch nicht.“