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Die Grube für den Supermarkt an der Postwiesenstraße ist ausgehoben. Auf der Wiese rechts sollen vier Wohnblocks entstehen, die jenen beiden schon fast fertigen Gebäuden auf der linken Seite ähneln. Dauenhauer/Strasser
Die Grube für den Supermarkt an der Postwiesenstraße ist ausgehoben. Auf der Wiese rechts sollen vier Wohnblocks entstehen, die jenen beiden schon fast fertigen Gebäuden auf der linken Seite ähneln. Dauenhauer/Strasser
30.09.2015

Hürden schwinden für Supermarkt auf dem Rod

Pforzheim. Bislang ist an der Postwiesenstraße nur eine mächtige Grube ausgehoben worden. Nun sieht alles danach aus, als würde dort schon bald ein Gebäude aus dem Boden wachsen. Der Verwaltungsgerichtshof (VGH) in Mannheim hat am Mittwoch die Anträge von drei Gegnern des geplanten Supermarkts abgewiesen.

Wie Richter Thomas Haller, der stellvertretende Sprecher des VGH, auf PZ-Nachfrage sagte, müssen die Antragsteller die Kosten des Verfahrens tragen.

Da der dritte Senat des VGH eine Revision nicht zugelassen hat, bliebe den Projektgegnern nur noch das rechtliche Mittel einer Nichtzulassungsbeschwerde. Deren Erfolgsaussichten schätzen Juristen aber als gering ein. Das Normenkontrollverfahren, mit dem die Antragsteller den Bebauungsplan „Südlich der Postwiesenstraße“ aushebeln wollten, scheint also gescheitert. Da die Baugenehmigung vorliegt, könnten die lange umstrittenen Pläne rasch umgesetzt werden.

Noch fehle der Bescheid des Regierungspräsidiums (RP) zu Einsprüchen von Anwohnern, sagt Wilfried Wibusch, einer der Geschäftsführer der Gesellschaft Bau und Grund, die gemeinsam mit Familienheim Bauherrin des Supermarkts ist. Wibusch geht von einer baldigen Reaktion des RP aus: „Dann kann es in absehbarer Zukunft losgehen.“

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