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Hunderte von Trauergästen gaben JHürgen Pfirmann das letzte Geleit. © Seibel
13.09.2010

Hunderte Trauergäste bei Beerdigung von Jürgen Pfirmann

PFORZHEIM/ENZKREIS. Geradlinig, offen, zuverlässig, hilfsbereit, mitfühlend, vertrauensvoll – so haben Verwandte, Freunde, Bekannte, Geschäftspartner, Mitarbeiter, Mitbürger Jürgen Pfirmann gekannt. Am vorvergangenen Samstag starb Pfirmann im Alter von 71 Jahren an Krebs. Am Montag wurde er zu Grabe getragen. Hunderte von Trauergästen gaben dem Ehrenvorsitzenden der Kreishandwerkerschaft auf dem Pforzheimer Hauptfriedhof das letzte Geleit.

Bildergalerie: Beerdigung von Jürgen Pfirmann

Den Gottesdienst gestaltete Hans Gölz-Eisinger, Pfarrer der evangelischen Stadtkirche. Musikalisch umrahmt wurde die bewegende Feierstunde unter anderem vom Stadttheater-Tenor Lemuel Cuento und dem Männergesangverein Ölbronn.

Handwerker und Ingenieur

Als „ganz besonderen Menschen“ würdigte Oberbürgermeister Gert Hager in seinem Nachruf den Verstorbenen. Pfirmann hatte nach einer Maurerlehre in Karlsruhe Bauingenieurwesen studiert – seit dieser Zeit war er Mitglied der Verbindung Teutonia – und war anschließend in das von seinem Vater Erwin gegründete Bauunternehmen eingetreten.

In Vertretung von Ministerpräsident Stefan Mappus würdigte der CDU-Landtagsabgeordnete Winfried Scheuermann den Verstorbenen als einen „Unternehmer der alten Schule“.

Untrennbar mit Pfirmann ist auch die nach ihm benannte „Ranch“ verbunden, einer der traditionsreichsten Veranstaltungsorte der Stadt, hervorgegangen aus einem gemauerten Rundgrill, Sinnbild anregender Gespräche in geselliger Runde bei gutem Essen. Nicht von ungefähr war Pfirmann Mitglied im Club kochender Männer. Ehrende Worte fanden auch Hans Joachim Wohlfeil (Handwerkskammer Karlsruhe), Hans-Peter Dennig (Bauinnung), Hans-Dieter Kürsten (Teutonia) und – sehr berührend – Pfirmanns Freund und Skikamerad, der Schmuckunternehmer Gerhart Odenwald.