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Kleines Match am Tischkicker: Paul Breitner spielte auf der ITB in Berlin gegen den Pforzheimer Verkehrsdirektor Wolfgang Trautz. Gesprächsthema war ein gemeinsamer Bekannter: Edgar Schneider, der einst vom VfR Pforzheim zum FC Bayern München wechselte.
Kleines Match am Tischkicker: Paul Breitner spielte auf der ITB in Berlin gegen den Pforzheimer Verkehrsdirektor Wolfgang Trautz. Gesprächsthema war ein gemeinsamer Bekannter: Edgar Schneider, der einst vom VfR Pforzheim zum FC Bayern München wechselte. © Frei
06.03.2013

ITB: Tourismusdirektor Trautz kickt gegen Paul Breitner - aber nur am Tisch

Pforzheim/Berlin. „Und einen schönen Gruß an Edgar Schneider“, sagte Paul Breitner, der auf der Internationalen Tourismusbörse (ITB) in Berlin zwei Tage lang Werbung für die „FC Bayern Erlebniswelt“ macht. Und da die Bayern-Halle gleich neben der Baden-Württemberg-Halle liegt, traf sich Pforzheims Tourismusdirektor Wolfgang Trautz, nebenher ist er 2. Vorsitzender des FSV Eisingen, mit dem „Paule“ zu einem Spielchen am „Edel-Kicker“.

Rund 16.000 Euro kostet der handgefertigte „Iron Striker“. „Was die sich wohl bei unserem Landesmarketing gedacht haben“, wunderte sich der ehemalige Fußballnationalspieler, musste er doch mit Figuren im Dress von Borussia Dortmund spielen. Doch das ließ Breitner im Spiel gegen Trautz, einem eingefleischtem Fan von Hertha BSC Berlin (am Sonntag sitzt er natürlich beim Spiel gegen den MSV Duisburg auf der Tribüne im Olympiastadion), nicht aus der Ruhe bringen. „Dann gewinnen die Schwarz-Gelben eben mit meiner Bayern-Hilfe“, meinte der einst im Afro-Look für Furore sorgende Ex-Nationalspieler.

Paul Breitner, mittlerweile 61 Jahre alt, drahtig wie eh und je, war 1970 vom ESV Freilassing zum FC Bayern München gekommen Damals übrigens zusammen mit Uli Hoeneß, den es vom SSV Ulm an die Isar zog, und eben Edgar Schneider, der als „Rassler“ gleichzeitig seinen Einstand beim heutigen Rekordmeister feierte. Bayern München musste für Breitner, Hoeneß und den jungen Spielmacher des VfR Pforzheim gerade mal 100.000 Mark (weniger als 50.000 Euro) für drei ungeschliffene Rohdiamanten hinblättern.

Die „FC Bayern Erlebniswelt“ befindet sich in der „Allianz Arena“. Hier sind mehr als 500 Exponate ausgestellt, von Pokalen bis zur Werbetonne, gegen die einst Jürgen Klinsmann trat. In einem Kinosaal werden zudem die größten Momente der 113-jährigen Vereinsgeschichte nochmals erlebbar. Und wer möchte, kann sich auch im früheren Original-Präsidiumszimmer niederlassen. Weit über 100.000 Besucher haben die „FC Bayern Erebniswelt“ seit Mai 2012 bestaunt.

www.fcb-erlebniswelt.de