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03.01.2010

"Ice Age 3" lockte die meisten Kinobesucher an

PFORZHEIM. Den Trickfilm-Spaß „Ice Age 3“ haben in Pforzheim 20 800 Besucher gesehen. Das reicht für Platz eins der Filmhitparade 2009 vor „Harry Potter und der Halbblutprinz“ (15 700) und „Illuminati“ (12 600).

Insgesamt rund 390 000 Filmfreunde – etwa zehn Prozent mehr als im Vorjahr – haben nach Angaben des Pforzheimer Kinochefs Michael Geiger in der Goldstadt die Produktionen des Jahres 2009 gesehen.

„Den Vogel hat aber das Fantasie-Spektakel ,Avatar‘ von Titanic-Regisseur James Cameron abgeschossen“, freut sich der Pforzheimer Kinochef Michael Geiger. „Dieser Film wird uns auch noch in der nächsten Kino-Hitparade beschäftigen, denn er läuft im neuen Jahr weiter“, so Geiger.

Heißer Kandidat für Spitzenplatz

Nach der zweiten Spielwoche sei er jetzt schon auf Platz sieben mit rund 8000 Besuchern. „Ich rechne aber am Ende der Laufzeit mit mehr als 20 000 Kino-Gästen, so dass dieser Film ein heißer Kandidat für Platz eins der Kino-Hitparade im Jahr 2010 sein dürfte“, betont er.

Der Erfolg dieses außergewöhnlichen Streifens, in dem der Regisseur eine völlig neue Welt glaubhaft erschafft, sei der neuen 3D-Technik im „Rex 1“ und „Rex 5“ zuzuschreiben, „aber auch der tollen Geschichte des Films gegen Umweltzerstörung und Krieg mit Anspielungen zwischen den Zeilen – etwa wie Eroberer gewöhnlich mit Ureinwohnern umgehen, die sie zu unterdrücken versuchen.

Einige kommen mehrmals

„Aber in diesem Film ist der angeblich Wilde weitaus zivilisierter als der Eroberer und handelt besser und bewusster im Einklang mit der Natur und allem Leben auf dieser fremdartigen Welt als das die Menschen könnten“, betont Geiger. Das Publikum sei begeistert. „Manche kommen das zweite und dritte Mal in diesen Film, der von Fachleuten als Zukunft des Kinos beschrieben wird“, erklärt der Kinochef. Er sei gespannt darauf, ob es eine Fortsetzung gebe – wie in den Produktionen, die bereits in den Vorjahren erfolgreich gewesen seien: „Ice Age“, „Harry Potter“ und „Illuminati“.

Gleich im Anschluss auf Platz vier kam Bully Herbigs „Wickie und die starken Männer“ (12 000). Geiger: „Ich finde es einfach super, dass eine deutsche Produktion so weit vorne landet.“ Auch beim sechsten Platz verweist Geiger mit Roland Emmerichs „2012“ auf eine deutsche Beteiligung des Erfolgsregisseurs.

Erfolg als Film wie als Buch

Im zweiten Teil der Twilight-Saga „New Moon“ (Platz fünf) setzt sich der weltweite Erfolg der Buchserie auch im Kino fort. Rund 10 400 Besucher hatte der „Biss zur Mittagsstunde“. „Auf den weiteren Plätzen haben wir mit ,Zweiohrküken‘ und ,Päpstin‘ nochmals deutsche Produktionen, die die erfolgreiche Präsenz des einheimischen Films im Kino verdeutlichen“, freut sich Geiger. Sowohl mit den Plätzen eins und zwei als auch beim guten Abschneiden der deutschen Produktionen liegt Pforzheim im landesweiten Trend, wie am Wochenende gleichfalls bekannt wurde.