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Wirtesprecher Frank Daudert (links) und WSP-Direktor Oliver Reitz blicken auf 17 abwechslungsreiche Oechsle-Fest-Tage zurück.  Foto: Meyer 

Idealer Mix macht Laune: Oechsle-Fest-Macher ziehen nach 17 Tagen Bilanz

Pforzheim. Der Himmel grau, die Temperaturen eher herbstlich und Menschen, die in flauschigen Jacken zum Marktplatz kommen: Dieser Sonntag jedoch, der letzte Tag des 34. Oechsle Fests, fällt aus der Reihe: Denn die Bilanz des Weinfests ist brillant.

Sowohl Wirtesprecher Frank Daudert als auch WSP-Direktor Oliver Reitz schwärmen in den höchsten Tönen. „Zuspruch und Zufriedenheit sind nicht nur auf das gute Wetter zurückzuführen“, sind sie sich einig. „Auch die hervorragenden Weine aus dem guten Jahrgang 2018 haben ihren Teil zum Erfolg beigetragen, wie auch ein stimmiges und stimmungsvolles Rahmenprogramm“, erklärt der WSP-Direktor. So seien die ersten beiden Wochen des Festes eindeutig die Weiß- und Rose-Wein-Wochen gewesen. In der letzten Woche hätten die Gäste dann auch vermehrt Rotwein bestellt.

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Jedes Jahr zum Abschluss mit den „Tops“ dabei sind Roland Stenzl, Christina Fix und Heidi Eisenhardt (von links). So auch am gestrigen Nachmittag in den „Würmtal-Lauben“. Foto: Meyer

„Die Baustelle hat uns im Vorfeld Bauchschmerzen bereitet“, gibt Wirtesprecher Daudert zu. „Doch die zum Marktplatz hin gedrehte Arlinger-Laube hat eine sehr heimelige Atmosphäre geschaffen.“ Das Baustellen-Management habe durchweg gut gearbeitet. Es gab weder Engpässe bei der Versorgung, noch bei den Kühlhäusern oder den Toiletten-Anlagen. „Die Entscheidung, das Fest an gewohntem Ort stattfinden zu lassen und nicht auszuweichen, ist deshalb richtig gewesen“, sagt der Wirtesprecher.

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Hauptattraktionen seien erneut die Themenabende gewesen. „Die PZ-Hüttengaudi mit den ,Blechblos‘n‘ aus München war der beste Oechsle-Fest-Abend seit Bestehen des Festes“, ist Daudert überzeugt. Beim Einmarsch der Musiker auf den Platz habe sogar er Gänsehaut bekommen. Auch der Dirndl-Abend und die Secco-Summer-Night seien überwiegend durch Stammgäste im Vorfeld gebucht gewesen. „Bei der neuen ,Best of 90s‘-Party waren hingegen viele neue Gäste auf dem Fest.“ Das sei der Tatsache geschuldet, dass sich die Veranstaltung ständig weiter entwickle. „Statt Kutteln oder Wurstsalat stehen nun verschiedene Salatvariationen auf den Speisekarten der Laubenwirte“, erklärt der Wirtesprecher. Das werde wahrgenommen. Für das kommende Jahr soll die Investition in eine dezentrale Beschallung besprochen werden. „Es gibt Plätze, die nicht akustisch erreicht werden. Das ist dann vielleicht bald Vergangenheit“, so Reitz.

Bis zum 10. Oktober kann unter www.kuckuck-award.de für das Oechsle Fest abgestimmt werden.

Susanne Knöller

Susanne Knöller

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