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Pforzemer Mess

Bunt, bestens besucht, friedlich: Diesen Anblick bot die Mess auch an ihren letzten Tagen. Foto: Meyer
Die Daddys (im Bild Manfred Frisch und Sabine Bednar) und Jörg Augenstein rocken den „Almgarten“. Foto: Meyer
Dankeschön ans Publikum: das Feuerwerk läutet traditionell den Mess-Endspurt ein. Foto: Meyer
24.06.2018

Ideales Wetter lässt die Mess gegen König Fußball erfolgreich bestehen

Pforzheim. Beste Stimmung bei Besuchern, Schaustellern, Wirten und den Verantwortlichen der Stadt – mit diesem Fazit ist am Sonntag nach zehn Tagen die Pforzheimer Mess zu Ende gegangen.

Das berichten übereinstimmend Dieter Seyfert und Karl Müller vom Schaustellerverband wie auch der städtische Marktmeister Marc Pfrommer und Enrico Becker, Wirt des „Almgartens“ – eines luftigeren, von Zeltpavillon-Konstruktionen überdachten Bierzelt-Nachfolgers.

Bildergalerie: Zahlreiche Besucher, Musik und Feuerwerk auf der Mess

Becker ist erstmals in Pforzheim, kennt ähnliche Veranstaltungen unter anderem in Ulm, Darmstadt oder auch Stuttgart und lobt: „Es ist eine schöne Mess, eine gute Mess, und ein gutes Publikum“. Da sind die anderen ganz bei ihm: Außergewöhnlich friedlich sei es und besonders familienfreundlich. Keine Gewalt, kaum Betrunkene – das integrierte Sozialarbeiter- und Securitykonzept macht sich bezahlt. „Ich kenne das gar nicht aus anderen Städten, dass es so friedlich ist“, berichtet Dieter Seyfert.

Jede Menge junger Leute aller Nationalitäten hätten fröhliche Abende auf der Mess verbracht. „Hier findet Integration statt“, sagt Karl Müller. Das sei so alles nur an zentralem Ort in der Stadt möglich, wo viele Leute einfach auch noch schnell hinkommen könnten, wenn es einen Regenschauer gegeben habe oder eine konkurrierende Veranstaltung.

250.000 bis 300.000 Besucher

Dass man sich wohl eher im unteren Bereich der 250 000 bis 300.000 Besucher bewege, die in guten und vom Wetter begünstigten Mess-Jahren zu zählen sind: Es liegt wohl an den WM-Spielen. Zwei Haupttage, der erste Mess-Sonntag und der zweite Mess-Samstag, abends durch deutsche Spiele als Straßenfeger geprägt – das ist selbst in EM- oder WM-Zeiten selten, die die stets im Juni stattfindende Mess alle zwei Jahre zu bewältigen hat.

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