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Anne Weidner (Zweite von rechts) ist eine der Karlsruher Studierenden von Professorin Susanne Dürr (links), die unter anderem den beiden Gewerbekultur-Vorstandsmitgliedern Britta Beyer und Christof Weisenbacher ihre Ideen für das Areal des Alten Schlachthofs vorstellen.  Foto: Moritz 

Ideen für Alten Schlachthof: Karlsruher Architekturstudenten zeigen Möglichkeiten für das Areal auf

Pforzheim/Karlsruhe. „Gemeinsam Leben am Werkhof“, „Gewerbe trifft Kultur“, „Wohnen im durchgrünten Schlachthof“ oder „Stadt der kurzen Wege“ – so lauten nur einige der Titel, unter die zehn Karlsruher Architekturstudenten ihre Semesterarbeiten gestellt haben. Um das Spannungsfeld zwischen „Bestand und Städtebau“ sei es bei den Entwürfen für das Areal des Alten Schlachthofs gegangen, sagte ihre Professorin Susanne Dürr bei der Präsentation am Donnerstagnachmittag. Und um den Versuch, ein Bild für die Zukunft zu generieren. Im Fokus stand die Erarbeitung eines städtebaulichen Konzeptes einerseits und der Umgang mit dem Gebäudebestand auf dem Gelände andererseits.

Die Entwürfe sollten auf den Ort eingehen und den Zielen der Genossenschaft Gewerbekultur Pforzheim entsprechen. Mit den Mitgliedern eben jener waren die Studierenden dafür auch im Austausch gestanden. „Das erste Mal als wir hier waren, hatte es gefühlte 40 Grad“, so Dürr mit Blick darauf, dass die Studierenden nun bei der Abschlusspräsentation Mützen und Schals trugen.

Die Gewerbekultur plant auf dem Areal ein neues Quartier mit Wohnungen, Künstlerateliers, Gemeinschaftsräumen wie etwa einer Fahrradwerkstatt oder Sportstätten, Arztpraxen und Einkaufsmöglichkeiten. In drei Jahren könnte dann vielleicht der erste Spatenstich stattfinden, erklärte die Genossenschaft kürzlich bei einer Informationsveranstaltung auf dem Gelände.

Bärbel Schierling

Bärbel Schierling

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