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Gruppenbild vor dem Haus des Jugendrechts (mit dessen Chef, Thomas Hoffmann, links): Eine usbekische Delegation informiert sich in Pforzheim über die Bekämpfung von Jugendkriminalität. Foto: Ketterl
Gruppenbild vor dem Haus des Jugendrechts (mit dessen Chef, Thomas Hoffmann, links): Eine usbekische Delegation informiert sich in Pforzheim über die Bekämpfung von Jugendkriminalität. Foto: Ketterl
07.06.2017

Ideen gegen Jugendkriminalität - Delegation aus Usbekistan informiert sich im Haus des Jugendrechts

Pforzheim. Natürlich hat man im Haus des Jugendrechts – vor fünf Jahren wurde es eingeweiht – schon viele Delegationen aus dem In- und Ausland gesehen. „Aber so was hatten wir noch nie“, sagt der Leiter der Einrichtung, Thomas Hoffmann, „eine Stufe unter Regierungsebene.“ In ein paar Minuten wird sie eintreffen: eine hochrangige Abordnung aus dem zentralasiatischen Usbekistan.

Vor rund zwei Stunden haben sich die Vertreter des Justizministeriums, der Legislativkammer – zuständig für die Gesetzgebung –, des Forschungszentrums des Obersten Justizrats sowie eine Kinderschutzbeauftragte in Basel in den Zug gesetzt. Bei einer Fachtagung hatten sich Uwe Jung-Pätzold, Leiter Soziale Dienste beim Pforzheimer Jugendamt, und Ursina Weidkuhn, frühere Jugendanwältin in Basel, Buchautorin und international tätige Beraterin, kennengelernt. Da lag es nahe, in den einwöchigen, vom Kinderhilfswerk der Vereinten Nationen organisierten Informationsbesuchs der Usbeken in der Schweiz, den Abstecher nach Pforzheim einzuschieben. Hier wie dort geht es um das Jugendstrafrecht und den Umgang mit jugendlichen Straftätern. Mehr lesen Sie am Donnerstag in der „Pforzheimer Zeitung“ oder im E-Paper auf PZ-news oder über die Apps auf iPhone/iPad und Android-Smartphones/Tablet-PCs.