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Arlinger-Geschäftsführer Carsten von Zepelin führt die CDU-Landtagsabgeordnete Marianne Engeser und Bürger durch die Gartenstadt. Foto: Späth
Arlinger-Geschäftsführer Carsten von Zepelin führt die CDU-Landtagsabgeordnete Marianne Engeser und Bürger durch die Gartenstadt. Foto: Späth
07.12.2015

Im Arlinger ist viel in Bewegung - Zufriedene Stadtteilbewohner

Die Menschen im Arlinger sind die zufriedensten in Pforzheim und im Enzkreis. Das hat eine Bürgerumfrage ergeben, so Carsten von Zepelin, Geschäftsführer der Baugenossenschaft Arlinger. Davon, und von den aktuellen Bauprojekten und Entwicklungen im Stadtteil Arlinger konnte sich die Landtagsabgeordnete Marianne Engeser (CDU) nun selbst überzeugen.

Im Rahmen eines Stadtteilrundgangs mit von Zepelin, der ebenfalls der CDU-Fraktion im Gemeinderat angehört, hat sich Engeser vor Ort informiert. Neben zahlreichen Bürgern nahmen auch der CDU-Gemeinderat Wolfgang Schick und Barbara Teufel, Vorsitzende des CDU-Ortsverbands Brötzingen-Arlinger, an der Führung teil. Begonnen wurde diese bei der Arlinger Wirtschaft, die es bereits seit den 1920er-Jahren gibt. Nachdem sich der Wirt 2005 zur Ruhe gesetzt hatte, baute die Baugenossenschaft die Wirtschaft sowie das nebenstehende Sparkassen-Gebäude neu und schaffte so einen zentralen Platz im Arlinger.

Streben nach Harmonie

Ein weiteres zentrales Gebäude ist das Jubiläumshaus an der Arlingerstraße 80. Die spitzen Giebel seien ein Zitat der ursprünglichen, alten Architektur der Gartenstadt Arlinger, erklärte von Zepelin. Mit der Skulptur vor dem Haus wolle man es schaffen, Kunst am Bau zu kultivieren. Ein großer Vorteil im Arlinger sei es, dass die Baugenossenschaft viele Baubestände am Stück besitze. Dadurch könnten eine flächendeckende Qualität und ein harmonisches Stadtbild erschaffen werden. Die teilweise bunten Häuserfarben, die die Geschmäcker scheiden, sind Nachbildungen der Originalfarben.

Im Arlinger herrscht eine sehr hohe Nachfrage nach Wohnraum. „Der Stadtteil verjüngt sich, da es in der Gartenstadt bezahlbare Häuser und eine hohe Wohnqualität gibt“, sagte von Zepelin. Die nur wenige Wochen alte Außenanlage der Mehrfamilienhäuser hinter der Ladenzeile in der Hochfirststraße stieß bei den Bürgern auf Begeisterung. Am Kniebisplatz im alten Arlinger kam der 94-jährige Hans Boehm ins Schwärmen. Er lebt seit 1923 im Arlinger und denkt gerne an seine Kindheit zurück. „Seitdem hat sich einiges verändert, aber ich lebe nach wie vor sehr gerne hier“, sagte er.

Moderne Pflege geplant

Wie berichtet, ist in der Nähe der Matthäuskirche eine Pflegeeinrichtung geplant. Auf dem Grundstück an der Ecke Brendstraße/ Hochkopfstraße soll ein Pflegeheim mit offenem Konzept für etwa 65 Personen entstehen. Baubeginn ist voraussichtlich im Herbst 2016. Von Zepelin betonte, dass die Baugenossenschaft bereit sei, viel Geld in die Gestaltung von Gebäuden zu investieren, um die Nachhaltigkeit zu gewährleisten. Die Baugenossenschaft habe es mit konzeptionellen Änderungen geschafft, ein schwer vermietbares Hochhaus an der Feldbergstraße aus den 1970er-Jahren in ein beliebtes und modernes Wohngebäude zu verwandeln.

Marianne Engeser zeigte sich von der Entwicklung des Stadtteils begeistert: „Der Arlinger hat sich zu einer sehr guten Wohngegend mit toller Infrastruktur und Anbindung an die City entwickelt“. Am Ende der Führung wurde noch das neue Bürgerhaus besichtigt. In den Räumen der Baugenossenschaft konnten die Bürger zum Abschluss bei einer Tasse Kaffee mit Marianne Engeser und Carsten von Zepelin ins Gespräch kommen und Fragen stellen. Die Abgeordnete plant weitere Stadtteilrundgänge in Pforzheim.