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Ein Orden, der verbindet: Mit der diesjährigen Kampagne wollen PFG-Ehrenpräsident Rolf Nagel, Graveurmeister Eugen Ruhl, Vizepräsident Marcus Hämmerle, Angelika Nagel und der amtierende Präsident Steffen Henne die Pforzheimer einander näherbringen. Foto: Ketterl
Ein Orden, der verbindet: Mit der diesjährigen Kampagne wollen PFG-Ehrenpräsident Rolf Nagel, Graveurmeister Eugen Ruhl, Vizepräsident Marcus Hämmerle, Angelika Nagel und der amtierende Präsident Steffen Henne die Pforzheimer einander näherbringen. Foto: Ketterl
09.11.2018

Im Frohsinn vereint: PFG wirbt mit neuer Kampagne für ein närrisches Miteinander

Pforzheim. Pünktlich zum Start der fünften Jahreszeit stellt die Pforzheimer Faschingsgesellschaft (PFG) ihren diesjährigen Orden vor. Das Motto der Kampagne 2018/19: eine verrückte, närrische Welt.

„Wir versuchen immer, einen Bezug zu Pforzheim zu haben“, so Ehrenpräsident Rolf Nagel. Während man bei der vergangenen Kampagne, passend zum Goldstadt-Jubiläum, die „Rassler“ in den Mittelpunkt gerückt hatte, wolle man mit diesem Motto nun die vielfältige Pforzheimer Bevölkerung mit ihren mehr als 100 vertretenen Nationen zum Thema machen. „Mit der Offenheit des Faschings wollen wir die Leute zusammenbringen“, erklärt der amtierende PFG-Präsident Steffen Henne. Der Vorschlag zum Orden, der auch dieses Mal wieder von Graveurmeister Eugen Ruhl gestaltet und der Eisinger Firma Laib produziert wurde, stammt aus einem Ideenwettbewerb der vereinseigenen Tanzabteilung.

Verliehen werden die weltkugelförmigen Orden mit der Narrenkappe morgen um 11. 11 Uhr im Schützenhaus an die aktiven Mitglieder. Doch auch Freunde des Pforzheimer Traditionsvereins bekommen das auf 250 Exemplare limitierte Stück bei den zahlreichen Veranstaltungen der Gesellschaft verliehen. Wie zum Beispiel bei der seit mehr als 30 Jahren abgehaltene Prunksitzung für Senioren und Menschen mit Handicap im CongressCentrum, an der stets Hunderte Besucher aus Pforzheim und dem Enzkreis teilnehmen. Bislang bezahlte die Stadt die knapp 4000 Euro Saalmiete für den kostenlosen närrischen Nachmittag. Während bislang die Zusage zur Übernahme der Kosten bereits im Frühjahr vorlag, wartet Henne in diesem Jahr noch immer auf die Bestätigung aus dem Rathaus. Falls diese nicht käme, müsse man neue Spender finden, wie der Präsident erklärt.