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So edel tranken einst nur Adlige: Über das „Imperial Gold“ zum Goldstadt-Jubiläum freuen sich Koordinator Gerhard Baral, Brauerei-Chef Michael Ketterer und Oberbürgermeister Gert Hager (von links). Foto: Seibel

Im Glas funkelt ein luxuriöses Schmuckstück

Pforzheim. Es trägt das Gold im Namen und schimmert golden. Und es ist nicht nur wert-, sondern auch gehaltvoll. „Imperial Gold“ heißt das Bier, das Brauerei-Chef Michael Ketterer eigens zum Jubiläum „Goldstadt 250“ ertüftelt hat. Wer daran nippt, weiß, was Majestäten mundet. Denn wie Ketterer gestern bei der Präsentation erläuterte, war es in früheren Zeiten schick, besonders starken Gerstensaft zu genießen, wenn man es sich leisten konnte. Deshalb ließen sich insbesondere Königshäuser mit „Imperial“ beliefern.

Gemeinsam mit seinen Jungbrauern habe er deshalb ein solches India Pale Ale kreiert – für erste Versuche mussten Einmachtopf, Plastikeimer und Handtücher herhalten. Anfang September dann habe er den mit viel Hopfen – dem „grünen Gold des Bierbrauers“ – versehenen Trunk gebraut und zum Nachreifen in den Keller gebracht. Ab kommender Woche ist das „Imperial Gold“ zu haben – aus dem Fass, aber auch als Sechserpack oder in der edlen, verkorkten Dreiviertelliterflasche zu je 9,90 Euro. Auf dem Etikett wird es als „luxuriöses Schmuckstück“ beschreiben. „Die Hefe hat Spaß gehabt“, sagte Ketterer schmunzelnd: In der vollen Textur und den Erdbeeraromen verbergen sich stolze 9,6 Prozent Alkohol. „Grandios“, urteilte Gerhard Baral, der Koordinator des Schmuckjubiläums, nach einem ersten Nippen. Auch OB Gert Hager freute sich über diese süffige Bereicherung fürs Goldstadt-Jahr: „Großes Kompliment, da ist Euch ein hervorragendes Bier gelungen.“