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Bürgermeisterin Sibylle Schüssler überreicht Dieter Huthmacher die Portusmedaille der Stadt Pforzheim.  Foto: Meyer 

Im Hafen der Ehre angekommen: Künstler Dieter Huthmacher erhält die Portusmedaille

Pforzheim. Dieter Huthmacher ist bekannt – und beliebt – für seinen trockenen Humor. Anlässlich seines 50. Bühnengeburtstags (das Konzert im Kulturhaus Osterfeld findet am Freitagabend statt) habe er vielleicht mit der Benennung einer Sackgasse an ihn gerechnet. Oder mindestens einer Umleitung.

Doch die Stadt Pforzheim ließ sich etwas anderes einfallen, um das Pforzheimer Urgestein für sein künstlerisches Schaffen zu würdigen – doch Straßennamen, so Kulturbürgermeisterin Sibylle Schüssler, würden ohnehin nur nach Verstorbenen benannt, Huthmacher stecke aber noch voll Schaffenskraft: mit der Portusmedaille, benannt nach der ersten Besiedelung (portus gleich Hafen – nicht Pforte) der späteren Goldstadt durch die Römer seit 1990 zum 38. Mal verliehen. Huthmacher, 1947 geboren in Pforzheim, ist gelernter Grafiker, Künstler, Kabarettist, Liedermacher, Illustrator, Autor, Karikaturist– zu sehen seit 2012 jeden Freitag in der „Pforzheimer Zeitung“ –, einer der Gestalter des Oechsle-Fest-Glases (2013), Mundartdichter im Grenzgebiet zwischen Baden und Schwaben (ein glattes Parkett mit überall lauernden Fettnäpfchen), ein Allrounder, der sich nicht auf seinen Lorbeeren ausruht, sondern immer noch dem Volk aufs Maul schaut, entsprechend die Feder spitzt oder Lieder textet und komponiert.

Mehr über die Verleihung der Portusmedaille lesen Sie am Mittwoch, 19. Februar, in der „Pforzheimer Zeitung“ oder im E-Paper auf PZ-news.

Olaf Lorch-Gerstenmaier

Olaf Lorch-Gerstenmaier

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