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Wo Lukas (links) und Lars Gentner heute kicken – nördlich der Huchenfelder Schule – könnte in ein paar Jahren ein neues Hallenbad stehen. Oder etwa doch nicht? Foto: Ketterl
Wo Lukas (links) und Lars Gentner heute kicken – nördlich der Huchenfelder Schule – könnte in ein paar Jahren ein neues Hallenbad stehen. Oder etwa doch nicht? Foto: Ketterl
17.07.2017

Im Herbst geht’s ans Bäder-Eingemachte - Was kann sich Pforzheim leisten?

Pforzheim. Nur vordergründig geht es am Montagnachmittag im gemeinderätlichen Ausschuss darum, wie das künftige Huchenfelder Hallenbad aussehen könnte, wo es steht – wenn es denn überhaupt kommt. Das ist nur die Tünche, der Verputz. Denn es geht um die Stützmauer – und das ist das Bäderkonzept. Die Grundsatzentscheidungen. Die Finanzen – und die Gegenfinanzierung. Und darum, ob man sich beides leisten kann und will: das Zentrum für Präzisionstechnologie oder alle Bäder.

Ende 2018 ist bekanntlich im „Emma“ Schluss, nur wenig später im Höhenstadtteil Huchenfeld. Zwar hat sich der Gemeinderat vor einem Jahr in einem Grundsatzbeschluss für ein Kombibad auf dem Wartberg und einen Neubau des Huchenfelder Bads ausgesprochen. Doch für ein erweitertes Wartbergbad findet sich bekanntlich bislang kein Investor.

Wenigstens plädiert der kombinierte Werkeausschuss/Ausschuss für öffentliche Einrichtungen mit großer Mehrheit dafür, dass die Verwaltung bauliche und bauplanungsrechtliche Vorprüfungen für einen Neubau in Huchenfeld (der knapp sieben Millionen Euro kosten würde) fortzuführen. Sollten Finanzmittel benötigt werden, kämen diese aus dem Topf des Eigenbetriebs Pforzheimer Verkehrs- und Bäderbetriebe (EPVB). Ausgeschrieben würden die Vorplanungen nicht – das würde locker 150.000 Euro kosten, so der Erste Bürgermeister Dirk Büscher. Die wären am Ende verloren – wenn Huchenfeld sein Bad komplett verlöre.

Büscher weiß, dass es im Herbst ans Eingemachte geht. Dann liegen die Zahlen einer Wirtschaftsprüfungsgesellschaft vor. Dann wird man fragen, woher das Geld kommen soll, um 15 Jahre lang jeweils zwei Millionen Euro dem Bäderbetrieb zuzuführen.

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spirit
19.07.2017
Im Herbst geht’s ans Bäder-Eingemachte - Was kann sich Pforzheim leisten?

Kein Investor, kein Bad in einer Stadt die eh pleite ist und da öffentliche Bäder Zuschussbetriebe sind wird sich kein Investor finden, da muss man zum Baden in eine richtige Stadt. mehr...

Schreiberling
19.07.2017
Im Herbst geht’s ans Bäder-Eingemachte - Was kann sich Pforzheim leisten?

Pforzheim wird nicht baden gehen.... mehr...

Drehstuhl
23.07.2017
Im Herbst geht’s ans Bäder-Eingemachte - Was kann sich Pforzheim leisten?

[QUOTE=Schreiberling;281288]Pforzheim wird nicht baden gehen.[/QUOTE] Stimmt Es ist schon längst abgesoffen. mehr...

Holzhacker
23.07.2017
Im Herbst geht’s ans Bäder-Eingemachte - Was kann sich Pforzheim leisten?

[QUOTE=Schreiberling;281288]Pforzheim wird nicht baden gehen.[/QUOTE] In baden baden baden gehen. mehr...