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02.03.2009

Im PZ-Forum: Junge Christen, Juden und Muslime haben das Wort

„Wir sind Pforzheim – An was glaubst Du?“ Diese Frage steht als Leitmotiv über einer Podiumsdiskussion im PZ-Forum, bei der junge Menschen über ihren Glauben reden und darüber, was das Miteinander von Christen, Juden und Muslimen behindert beziehungsweise erleichtern könnte. Die Gesprächsrunde findet am Donnerstag, 5. März um 19 Uhr im PZ-Forum statt.

Die von PZ-Chefredakteur Jürgen Metkemeyer moderierte Veranstaltung ist Teil der „Woche der Brüderlichkeit“ und sie wird getragen von der Löblichen Singergesellschaft, der Israelitischen Kultusgemeinde sowie der Evangelischen und Katholischen Kirche in Pforzheim.

„Es geschieht nicht oft, dass sich Menschen aus den drei großen monotheistischen Weltreligionen an einen Tisch setzen, um miteinander auf der Grundlage des gegenseitigen Respekts und des wohlwollenden Interesses aneinander in einen Dialog zu treten“, erklärt der katholische Pastoralreferent Tobias Gfell. Noch viel seltener aber sei es, dass dies unter jungen Menschen - vornehmlich Schüler und Studenten - geschehe.

So werden eben gerade nicht Theologen referieren, sondern junge Pforzheimer in authentischer Weise über ihren Glauben und den Einfluss der Religion auf das Alltagsleben sprechen. Da gilt es, Vorurteile und Ängste anzusprechen und sie im Miteinander aus dem Weg zu räumen. Auch das Publikum soll am Ende der Veranstaltung mit Fragen an der Gesprächsrunde teilnehmen. Der Eintritt ist frei. tok