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Kinderspaß im Stadtgarten: Der Stadtjugendring bietet Jungen und Mädchen in den Sommerferien ein zwangloses Spielprogramm an. Und kommt dabei oft auch mit den Eltern ins Gespräch.  Foto: Julia Bahlke 

Im Stadtgarten spielend zur deutschen Sprache

Pforzheim. Weit über 100 Kinder strömen wochentags in den Pforzheimer Stadtgarten. Der Stadtjugendring bietet hier Jungen und Mädchen in den Sommerferien ein zwangloses Spielprogramm an. Und kommt dabei oft auch mit den Eltern ins Gespräch. Die Jugendarbeit Stadtteile wird dabei von der Stiftung Kinderland unterstützt.

Zwei Anhänger und ein Bus voller Spielzeug stehen am Schmuckmuseum. Der 15-jährige Shami Hussein packt beim Ausladen mit an. Er hilft beim Aufstellen von Tischen und Bänken sowie den Kickern auf der nahegelegenen Wiese und sortiert die Scrabble-Spiele. Mit denen lässt sich spielend Deutsch lernen. So hat er auch gelernt, als er vor drei Jahren in Pforzheim mit seiner Familie aus dem Irak ankam und auf das Angebot des Stadtjugendrings stieß. Ein ganzer Pulk von Kindern ist pünktlich zur Stelle, das Ferienprogramm von Jugendarbeit Stadtteile beginnt wochentags um 14 Uhr.

Bis abends werden 150 bis 170 Jungen und Mädchen, die meisten zwischen sechs und 15 Jahre alt, mit samt ihren Eltern den Stadtgarten besucht haben, erklärt Sozialarbeiter Axel Baumbusch. Ganz nebenbei betreuen die bis zu acht Mitarbeiter Jüngere, halten Kontakt zu Älteren und beraten die Eltern in allen Lebenslagen. Koordinatorin Julia Bahlke ergänzt: „Da kommen sowohl Kinder vom Rod, als auch den Flüchtlingsunterkünften, alles bunt gemischt. Und alle helfen mit.“

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Martina Schaefer

Martina Schaefer

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