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Mit rund 2 Promille im Blut hat sich ein 64-jähriger Mercedes-Fahrer in der Parkanlage des Siloah-Krankenhauses festgefahren.
Mit rund 2 Promille im Blut hat sich ein 64-jähriger Mercedes-Fahrer in der Parkanlage des Siloah-Krankenhauses festgefahren. © Symbolbild: dpa
28.09.2012

Im Suff im Krankenhaus-Park festgefahren

Ein ortsunkundiger 64-jähriger Mercedes-Fahrer hatte sich im Bereich der Parkanlage des Siloah-Krankenhauses in Pforzheim nicht nur verfahren, er hatte dort auch noch gleich einen stattlichen Schaden hinterlassen. Und weil die Polizei als Freund und Helfer dem hilflosen Fahrer beistehen wollte, erhöhte sich letztlich die Kostenliste für den Mann noch einmal deutlich.

Am Donnerstagabend um 21.15 Uhr fuhr der 64-Jährige zunächst die Kurze Steig hinunter und bog im Bereich des Krankenhauses nach links auf das Klinikgelände ein und auf den Rettungsweg und die Straße zur Warenanlieferung. Auf Höhe des gepflasterten Fußwegs der nicht für den öffentlichen Verkehr zugelassen ist, streifte er einen Metallzaun und einen größeren Steinbrocken, wobei sich sein Fahrzeug festsetze. Bei dem Versuch, sein Auto zu befreien, stieß er gegen eine größere Streugutkiste, die dabei erheblich beschädigt wurde.

Bei dem Versuch, seinen Mercedes auf die Straße zu bekommen, wurde eine Streife des Polizeireviers Pforzheim-Süd auf den 64-Jährigen aufmerksam. Bei der Unterstützung durch die Polizeibeamten mussten diese allerdings feststellen, dass der Mercedes-Fahrer unter Alkoholeinwirkung stand.

Eine Atemalkoholüberprüfung ergab einen Wert von fast 2 Promille, weshalb der Mann auf das Polizeirevier Pforzheim-Süd verbracht wurde. Das Auto, das einen Schaden von über 2.500 Euro davon trug, wurde durch eine Firma abgeschleppt. Nach der Blutentnahme gab der Mann seinen Führerschein freiwillig heraus. pol