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Redakteur Thomas Kurtz im Gespräch mit Wildpark-Förster Carsten Schwarz. © Hauser
25.01.2018

Im Video: Wildpark-Förster Schwarz über die Rinderjagd mit Narkosepfeilen

Pforzheim. „Wenn die sich ins Gebüsch stellen, sieht man sie nicht mehr.“ Carsten Schwarz, Förster des Pforzheimer Wildparks, spricht mit Respekt und Zuneigung von den Schottischen Hochlandrindern, die die Gegend um Neuhausen, Steinegg, Lehningen und Mühlhausen unsicher machen. Von vier ausgebüxten Tieren sind schon zwei wieder zurück im Stall. Wenn es eine viel versprechende Sichtung gebe, würde Schwarz mit seinem Betäubungsgewehr auf Abruf bereit sein.

Im Facebook-Livevideo mit PZ-news-Redakteur Thomas Kurtz erzählt der Wildpark-Förster, worauf es beim Schießen mit dem Betäubungsgewehr ankommt und wie er mit solch einer Situation umgeht.

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Bildergalerie: Wildpark-Förster Schwarz und sein Betäubungsgewehr

„Das Zielen und Schießen mit so einem Gewehr ist schwieriger als mit einer normalen Jagdwaffe“, erklärt Schwarz. Schließlich wird hier keine Kugel abgefeuert, sondern ein Pfeil, und „der fliegt deutlich langsamer“. „Maximal 20 Meter Abstand“ will Schwarz zu den Hochlandrindern haben, wenn er auf seinem Betäubungsgewehr abdrückt. Leicht wird das nicht, denn die Jagd auf die beiden Ausreißer kann nicht klassisch vom Hochsitz aus geschehen. Schwarz muss sich im Wald bewegen, muss die Windrichtung prüfen, gegen den Wind anschleichen und dann so nahe herankommen, dass der Betäubungspfeil zielgenau und effektiv trifft.

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