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© Symbolbild: dpa
13.06.2019

Im Wildpark verloren gegangen, in Engelsbrand wieder aufgetaucht: Suche nach vermisster Sechsjähriger nimmt glückliches Ende

Pforzheim. Über Polizisten und Polizeipferde im Wildpark hatten sich am Donnerstag mehrere PZ-Leser gewundert. Schnell machten Gerüchte über ein vermisstes Mädchen die Runde, welche die Polizei um 19 Uhr gegenüber PZ-news bestätigte. Knapp zwei Stunden später gibt es gute Nachrichten.

Wie ein Polizeisprecher berichtet, ist die Sechsjährige Zuhause in Engelsbrand aufgetaucht - ersten Erkenntnissen zufolge "wohlbehalten", so der Sprecher. Noch am Abend machte sich demnach eine Streife auf den Weg nach Engelsbrand, um dies auch noch vor Ort zu überprüfen.

Möglicherweise erfahren die Beamten dann auch mehr über den Weg des Mädchens, der sie vom Wildpark über den Leopoldplatz in die Nordschwarzwaldgemeinde führte.

So war die Sechsjährige am Nachmittag mit ihrer Familie im Wildpark unterwegs, als man sich plötzlich aus den Augen verlor. Da das Mädchen nicht auffindbar war, rückte die Polizei an. Dass Pferde zur Personensuche eingesetzt werden, ist nicht ungewöhnlich. Denn durch die erhöhte Sitzposition des Reiters kann dieser eine größere Fläche überblicken.

Am Abend wurde sie nach Angaben des Polizeisprechers schließlich von einem Stadtbusfahrer im Bereich des Leopoldplatzes gesehen. Als Polizisten dort eintrafen, war sie zwar bereits wieder weg - und vermutlich in einem Bus, der sie nach Engelsbrand führte.