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Winfried Thein, Raphael Mürle und Stefanie Lehmann (von links) mit einem Stargast des Sommerfests – einer Figur aus Mürles neuem Stück „Nix perfekt“. Foto: Ketterl
Winfried Thein, Raphael Mürle und Stefanie Lehmann (von links) mit einem Stargast des Sommerfests – einer Figur aus Mürles neuem Stück „Nix perfekt“. Foto: Ketterl
10.08.2017

Immer ein Renner: Sommerfest des Figurentheaters

Pforzheim. Wer einmal dabei war, kommt immer wieder. 1000 Besucher erwarten die Macher des 23. Figurentheater-Sommerfests, bei dem Brötzingens Museumsareal am Samstag, 19. August, abermals zur riesigen Freilichtbühne wird. Raphael Mürle und weitere Puppenspieler von Rang sind ebenso gut präpariert wie etliche Ehrenamtliche. Jetzt muss nur noch das Wetter mitspielen.

Im Vorjahr hatten kühle Temperaturen und Regen die Bilanz verhagelt. Dabei ist das Fest enorm wichtig, um diesem künstlerischen Kleinod finanzielle Spielräume zu eröffnen. Raphael Mürle verweist zudem auf den enormen Werbeeffekt. Durch das niederschwellige Angebot würden neue Zuschauer angesprochen, von denen nicht wenige zu treuen Figurentheater-Freunden würden.

Zur Erinnerung: Die Macher erhalten für das Fest keine städtischen Zuschüsse, es gilt freier Eintritt. Zum Glück gibt es Menschen wie Stefanie Lehmann, die vor Jahren über die Freiwilligen-Agentur zum heute 120 Mitglieder zählenden Förderkreis Figurentheater kam und jüngst – als Nachfolgerin von Uli Schlag – zur stellvertretenden Vorsitzenden gewählt wurde. „Da steckt eine schöne Energie drin“, schwärmt Lehmann, „das Fest macht unheimlich viel Spaß.“ Aber auch viel Arbeit. Laut dem Vorsitzenden Winfried Thein sind bis zu 60 Helfer auf den Beinen, um auf- und abzubauen, zu bewirten, die begehrten Buttons zu verkaufen und die Tombola zu bestreiten. 40 Firmen haben sich großzügig gezeigt.

Gerade all jenen, die sich keine Urlaubsreise leisten können, wolle man in den Sommerferien ein kostenloses Angebot unterbreiten. Es kann sich sehen lassen.

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