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Dass auf dieser Bank lediglich Mitglieder von zwei Haushalten sitzen, darf wohl bezweifelt werden.  Foto: 

Immer wieder Corona-Verstöße in Pforzheimer Innenstadt: Polizei räumt ein, dass Überwachung schwerer geworden ist

Pforzheim. Die Strafen, die drohen, sind nicht unerheblich: Bis zu 1000 Euro zahlen Menschen, die sich in Coronazeiten im öffentlichen Raum mit mehr als der zugelassenen Personenzahl erwischen lassen. Doch das scheint nicht alle abzuschrecken. Vor allem in der Fußgängerzone fallen immer wieder Gruppen auf, die sich nicht an die Regeln zum Infektionsschutz halten.

„Wir merken, dass die Maßnahmen gelockert wurden“, sagt Polizeisprecher Dirk Wagner und verweist auf die „Massen“, die jetzt, wo die Läden geöffnet haben, wieder in der Innenstadt unterwegs sind.

Die Polizei sei zwar noch immer mit erhöhter Präsenz unterwegs, so Wagner. Aber: „Wir können nicht überall präsent sein.“ Insgesamt seien inzwischen mehr als 650 Verfahren wegen Verstößen gegen die Abstandsregel vom Ordnungsamt eingeleitet worden, heißt es auf Anfrage der „Pforzheimer Zeitung“. Eingerechnet seien Vorfälle beginnend ab Bußgeldern in Höhe von 100 Euro. Die höchste Strafe habe bei 2500 Euro gelegen.

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Während die Polizei schwerpunktmäßig in den Außenbereichen nach dem Rechten sieht, hat das Ordnungsamt ein Auge auf die Gewerbebetriebe. Da die dortigen Vorgaben noch relativ neu sind, habe man vor allem auf Gaststätten und Cafés in der vergangenen Woche einen Schwerpunkt gelegt, so der städtische Pressesprecher Philip Mukherjee.

Mehr lesen Sie am Samstag, 23. Mai, in der „Pforzheimer Zeitung“ oder im E-Paper auf PZ-news.

Bärbel Schierling

Bärbel Schierling

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