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Die Vorfreude aufs Herbstprogramm des „Café Himmelreich“ ist groß bei Irene Kohl, Adelinde Bauer-Abstein und Martina Walter (von links).
Die Vorfreude aufs Herbstprogramm des „Café Himmelreich“ ist groß bei Irene Kohl, Adelinde Bauer-Abstein und Martina Walter (von links).
21.09.2016

Impulse aus dem Kirchgarten

Pforzheim. Getestet und für gut befunden – und so bleibt man in der Altstadtkirche nicht nur beim „Café Himmelreich“. Sondern man weitet das Angebot zeitlich und inhaltlich aus. Im vergangenen Jahr startete die evangelische Kirchengemeinde dieses Experiment – „es war ein Erfolg“, sagt Pfarrerin Martina Walter. So sah es auch der Ältestenkreis und gab grünes Licht für eine Fortsetzung des Projekts der Diakoniekirche. Mitglied der Kirchengemeinde und des Ältestenkreises ist auch der Stadthistoriker Olaf Schulze – und steht stellvertretend für eine inhaltliche Neuerung: die Themennachmittage an jedem dritten Donnerstag im Monat, jeweils von 14.15 bis 15 Uhr. Am 20. Oktober klärt er die Besucher auf, woher wohl ihr Familienname kommt. „Vielleicht ergeben sich ja auch für mich neue Erkenntnisse“, scherzt Walter bei der Vorstellung des Herbstprogramms im Garte vor dem „Säle“, wie der Anbau der Altstadtkirche auf historischem Boden genant wird. Wenn der Altweibersommer anhält, wird sich einiges an den Dienstagen und Donnerstagen im Freien abspielen.

Beim November-Themennachmittag mit Olaf Schulze erinnert der Historiker an den früheren Mesner der Altstadtkirche, Fritz Höhn (1859 bis 1934), der unter dem Titel „Mei Pforze“ humoristische Geschichten und Gedichte veröffentlichte. Dem Auftakt der Themennachmittage bestreitet heute Christel Rieke, wie Schulze Mitglied des Ältestenkreises, mit Sketchen, Witzen und Geschichten von Loriot und anderen Humoristen. Thema: „Lach mal wieder!“ Witzige Beiträge der Teilnehmer sind ausdrücklich erwünscht. Jeden ersten Dienstag im Monat findet ein gemeinsames Singen mit dem Keyboarder Jürgen Wagner statt. Gemeindediakonin Adelinde Bauer-Abstein: „Da braucht niemand Berührungsängste oder Angst haben, dass er den Ton nicht richtig trifft“ – die Hauptsache sei die Freude am Singen.