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Bei der in der Nagold gefundenen Leiche handelt es sich um die seit Wochen vermisste Frau. © Seibel
17.06.2010

In Nagold gefundene Leiche obduziert - Verdacht bestätigt

PFORZHEIM/HEIDELBERG. Nach der Obduktion in der Heidelberger Gerichtsmedizin am Donnerstagnachmittag steht nach Angaben der Polizei zweifelsfrei fest: Bei der Leiche, die am Dienstagabend in der Nagold aufgefunden wurde, handelt es sich um eine seit dem 8. Mai als vermisst gemeldete Frau aus Pforzheim.

Bildergalerie: Leichenteile in der Nagold gefunden

Der bereits im Vorfeld bestehende Verdacht habe sich bestätigt, so Polizeisprecher Frank Otruba und stellvertretender Pressestaatsanwalt Stephan Höll. Die Obduktion habe keine Hinweise auf ein Gewaltverbrechen beziehungsweise Fremdeinwirkung erbracht.

Die als selbstmordgefährdet eingestufte Frau hatte sich in die Regionalbahn Richtung Horb gesetzt. Als Fahrziel hatte sie die Landesklinik Nordschwarzwald angegeben. Nach Ermittlungen der Polizei war sie jedoch schon am Bahnhof Weißenstein ausgestiegen. Mehrere Tage lang durchkämmten eine Hundertschaft der Polizei und Angehörige des DRK, unterstützt durch Hunde und einen Hubschrauber, das Gebiet zwischen Dillweißenstein, Unterreichenbach und Huchenfeld. Die sterblichen Überreste wurden schließlich bei der Bogenbrücke geborgen. ol