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In Pforzheim geschnappt: Prozess gegen mutmaßlichen Serienbrandstifter

Heilbronn. Wegen Brandstiftung in 19 Fällen mit einem Schaden von mehr als neun Millionen Euro muss sich ein 30-Jähriger vor dem Heilbronner Landgericht verantworten. Die 23-seitige Anklage wurde am Dienstag verlesen.

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Feuerteufel im Kreis Ludwigsburg zündet Autos an

Nach Angaben der Verteidigerin Anke Stiefel-Bechdolf ist der Mann nur teilweise geständig. Im Prozess selbst wolle der ehemalige Feuerwehrmann nach derzeitigem Stand nichts zu den Vorwürfen sagen. Das Motiv für die Tat sei derzeit noch unklar.

Bereits im Oktober 2011 soll der Mann die ersten Brände gelegt haben. Laut Anklage zählten vor allem Fahrzeuge der höheren Preisklasse, Firmengebäude und Warenlager zu den Zielen des mutmaßlichen Serientäters. Geschnappt wurde der Angeklagte im April 2013, als er ein Möbelhaus in Pforzheim anzünden wollte.

Einen ausführlichen Bericht gibt es am Mittwoch in der "Pforzheimer Zeitung" und im E-Paper der PZ.

Das Landgericht Heilbronn hat am Dienstag eine Liste mit den 19 Orten veröffentlicht, an denen der mutmaßliche Feuerteufel Brände gelegt haben soll. Die PZ hat diese in der folgenden Karte zusammengefasst. Zum Schutz der Brand-Opfer sind die meisten Feuer jedoch nur der Stadt und nicht der genauen Stelle zugeordnet. Klicken Sie auf die Feuer-Symbole, um mehr über die jeweiligen Schäden zu erfahren.