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Sie präsentieren die bunte Mischung: Christine Müh (KoKi), Paul Hoffer (Regisseur), Mirzeta Haug (Evangelische Erwachsenenbildung) und Dora Bettinger  Foto: Moritz 

In der Mischung liegt die Würze der Gesellschaft: Neues kulturelles Projekt in Pforzheim widmet sich interreligiösen Ehen

Pforzheim. Bordeaux-Freunde wissen: In aller Regel ist der Rebensaft eine Cuvée aus verschiedenen Traubensorten. Die Mischung macht’s. Genauso nennt sich in Pforzheim – der Stadt mit Menschen aus über 140 Nationen und mittlerweile 54 Prozent Migrationsanteil – ein kulturelles Integrationsprojekt. Es steht in diesem Jahr wieder auf dem Programm – wie in den Jahren 2010, 2011 und 2017 – des Kommunalen Kinos. In diesem Jahr legte man gemeinsam mit der Evangelischen Erwachsenenbildung den Schwerpunkt auf interkulturelle und interreligiöse Ehen.

Mirzeta Haug (37), die Projektleiterin, war mit ihrer Migranten-Vita (sie stammt aus Serbien und ist mit einem Deutschen verheiratet) im Jahr 2010 eine der Porträtierten.

Am Sonntag, 15. März, werden es die Deutsche Sabrina Drigani (29) und der Algerier Amin Alachaher (26) sein – die sich vor vier Jahren in einer Disko trafen, Vorurteile ihrer deutschen Umgebung überwanden und sich das Ja-Wort gaben. Gedreht hat das 20-minütige Porträt der Filmemacher und Musiker Paul Hoffer.

Mehr über „Die Mischung macht‘s“ lesen Sie am Samstag, 7. März, in der „Pforzheimer Zeitung“ oder im E-Paper auf PZ-news.

Olaf Lorch-Gerstenmaier

Olaf Lorch-Gerstenmaier

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