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29.09.2016

In der Nordstadt geht es erstmal nicht weiter

Vor zwei Jahren hatte der Jugendhilfeplaner Reinhard Gotsch 2500 Jungen und Mädchen in der Nordstadt nach ihren Wünschen und Bedürfnissen gefragt: Eine Arbeitsgruppe kristallisierte ihrerseits heraus, dass es über den Jugendtreff hinaus weitere Angebote geben müsste und auch weitere Öffnungszeiten. Umsetzen konnte Gotsch nichts aufgrund knapper Kassen.

Jetzt hat eine erneute Befragung von Jugendlichen aus der Nordstadt – diesmal online – den Bedarf an einem größeren Angebot bestätigt. Von den 843 Mädchen und Jungen im Alter von 14 bis 18 Jahren beantworteten zehn Prozent die Fragen. Er habe die Befragung extra nicht so hoch gehängt, sagte Gotsch den Mitgliedern des Jugendehilfeausschusses. Denn er wolle keine falschen Hoffnungen auf eine Realisierung in die Welt setzen. SPD-Stadträtin Jacqueline Roos hatte zuvor nach Informationen gefragt wie etwa besondere Angebote für Mädchen. Sozialbürgermeisterin Monikas Müller plädierte dafür, dieses Themas bis zu den Haushaltsberatungen zurückzustellen, bei denen es um Einsparungen geht. mof