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Der Wind war’s – und keine Vandalen: Wild durcheinander lagen am Donnerstag die Bauabsperrungen an der Kelterstraße. Nach einer PZ-Anfrage wurden sie wieder aufgestellt. Foto: Lorch-Gerstenmaier
Der Wind war’s – und keine Vandalen: Wild durcheinander lagen am Donnerstag die Bauabsperrungen an der Kelterstraße. Nach einer PZ-Anfrage wurden sie wieder aufgestellt. Foto: Lorch-Gerstenmaier
03.12.2015

In einem halben Jahr ist alles überstanden

Pforzheim. Wer täglich über die nur einseitig befahrbare Kelterstraße stadtauswärts fährt, dem fallen mindestens zwei Dinge auf: Offensichtlich tut sich in Sachen Korrektur der Straßenbaumaßnahme nichts – und seit einigen Tagen liegen die rotweißen Bauabsperrungen mitsamt ihren schweren Stabilisatoren kreuz und quer auf einer Länge von rund 100 Metern am östlichen Ende der Ausbaustrecke herum, bevor es nach links auf die Viktoriabrücke Richtung Christuskirche geht.

Autofahrer und Anwohner fragen sich: Ist das Chaos am Straßenrand Resultat von Vandalismus? Sind es nicht aufgeräumte Spuren des Sturms, der andernorts zum Teil verheerende Ausmaße angenommen hatte? Eine Anfrage bei der Stadt ergab, dass es tatsächlich Witterungseinflüsse gewesen seien, durch die die Absperrungen umgefallen seien. Im Lauf des Tages wurden sie von der Baufirma wieder aufgestellt.

Die Chef-Etage im Rathaus – Oberbürgermeister Gert Hager und Baudezernent Alexander Uhlig – hatten im Herbst die ursprüngliche Bauplanung per Eilentscheidung über den Haufen geworfen. Wann wird der Straßenumbau abgeschlossen sein? Das stand bis gestern in den Sternen.

Eine Anfrage beim städtischen Pressesprecher Michael Strohmayer ergab, dass bis Weihnachten die bahnseitige Fahrbahn erneuert wird – und im Frühjahr die Nordseite plus der verbreiterte Gehweg. Die Anwohner wurden von einem Mitarbeiter des Grünflächen- und Tiefbauamts vor zwei Wochen telefonisch gefragt, ob das Haus über einen Hinterausgang verfüge – wenn es wegen der Bauarbeiten nach vorne nicht verlassen werden kann. Das ist nicht immer der Fall – dann beginnt das nächste Problem.

Mehr lesen Sie am Freitag in der „Pforzheimer Zeitung“.