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Sozialbürgermeisterin Monika Müller spricht zu Bürgern, die am Mittwochabend auf dem Sonnenhof an einer Infoveranstaltung teilnahmen.
Sozialbürgermeisterin Monika Müller spricht zu Bürgern, die am Mittwochabend auf dem Sonnenhof an einer Infoveranstaltung teilnahmen. © Seibel
25.02.2016

Infoveranstaltung: Geplante Asylunterkunft auf dem Sonnenhof wirft Fragen auf

Mehr als 250 Anwohner haben sich am Mittwochabend bei einer Bürgerinformationsveranstaltung im evangelischen Gemeindezentrum auf dem Sonnenhof über die Unterbringung von Flüchtlingen an der Paul-Löbe-Straße informiert. Der eigentlich für 2017 zum Abbruch vorgesehene Wohnblock mit der Nummer 20 soll nun mindestens bis 2020 in 30 Ein- und Zwei-Zimmer-Wohnungen Platz für rund 100 Asylbewerber bieten.

Diese sollen ab April einziehen. Viele Fragen besorgter Anwohner, etwa zu Kita-Betreuung, sicherem Schulweg und medizinischer Versorgung, beantwortete Sozialbürgermeisterin Monika Müller (rechts). „Das Schlimmste wäre, wenn wir die Flüchtlinge von vorneherein ausgrenzen würden“, setzte ein älterer Mann kritischen Stimmen aus dem Publikum entgegen. Bis zum geplanten Abbruch des Gebäudes 2020 will die Stadt leerstehende Wohnungen für Asylsuchende anmieten. Damit soll ein neues Mehrgenerationen-Modell umgesetzt werden. Senioren und Flüchtlinge sollen erstmals in einem Mehrgenerationenhaus unter einem Dach leben. Neben Müller saßen Milan Kopriva (Diakonisches Werk), Oliver Hiller (Polizei) und Pfarrer Hans Gölz-Eisinger auf dem Podium.

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