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Unter den von Innenminister de Maizière (Mitte) eingeladenen THW-Helfern gehörten auch Frank Winterfeldt und Bernd Braun (Fünfter von links). privat
Unter den von Innenminister de Maizière (Mitte) eingeladenen THW-Helfern gehörten auch Frank Winterfeldt und Bernd Braun (Fünfter von links). privat
01.10.2015

Innenminister empfängt Helfer des THW Pforzheim

Pforzheim/Berlin.  260 Einsatzkräfte des Technischen Hilfswerks hat Bundesinnenminister   Thomas de Maizière zum Empfang nach Berlin eingeladen – darunter zwei aus Pforzheim: Bernd Braun und Frank Winterfeldt.

Einsätze unterschiedlichster Art führten Helfern nach Afghanistan, Benin, Bosnien und Herzegowina, Ghana, Guinea, dem Senegal, Serbien, Sierra Leone, Jordanien, Malawi , Nepal und die Region Kurdistan-Irak. In afrikanischen Ländern galt es, die Lage nach dem Gesundheitsnotstand zu verbessern, auf dem Balkan bekämpften die Helfer die Folgen von großflächigen Überflutungen. In Jordanien und in der Region Kurdistan-Irak verbesserten sie in den Flüchtlingslagern die Situation für die Menschen. Ein schweres Erdbeben führte die Helferinnen und Helfer nach Nepal, um die Bevölkerung mit sauberem Trinkwasser zu versorgen.

Vom Ortsverein Pforzheim waren die Helfer Braun und Winterfeldt zum Empfang nach den schweren Überflutungen auf dem Balkan in Bosnien-Herzegowina und in Serbien im Einsatz gewesen.  Auch die Arbeit der mehr als 9000 Einsatzkräfte, die in den vergangenen Wochen beim Aufbau von Flüchtlingsunterkünften tätig waren, lobte der Minister ausdrücklich und hob die Dimensionen dieses Einsatzes hervor: „Ich denke, ich untertreibe nicht, wenn ich diese Unterstützung als einen der größten Einsätze des THW in Deutschland bezeichne.“

Botschafter aus Afghanistan, Benin, Bosnien und Herzegowina, Ghana, Guinea, dem Senegal, Serbien, Sierra Leone, Jordanien, Malawi und Nepal und der Region Kurdistan-Irak nutzen die Gelegenheit, sich nochmals persönlich bei den THW-Einsatzkräften für die Unterstützung zu bedanken.