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Kleinteiliger Handel soll in der Innenstadt links und rechts der Östlichen Karl-Friedrich-Straße entstehen – bis zu 10 000 Quadratmeter. Plus die Verkaufsfläche, die von der Wilferdinger Höhe abgeworben wird. Aus der City dagegen darf nicht mehr als ein Drittel der künftig hier ansässigen Läden stammen, um an anderer Stelle neue Leerstände zu vermeiden. Und: Die Stadt wünscht zur Hälfte Modehandel. Foto Ketterl
Kleinteiliger Handel soll in der Innenstadt links und rechts der Östlichen Karl-Friedrich-Straße entstehen – bis zu 10 000 Quadratmeter. Plus die Verkaufsfläche, die von der Wilferdinger Höhe abgeworben wird. Aus der City dagegen darf nicht mehr als ein Drittel der künftig hier ansässigen Läden stammen, um an anderer Stelle neue Leerstände zu vermeiden. Und: Die Stadt wünscht zur Hälfte Modehandel. Foto Ketterl
10.08.2015

Innenstadt-Ost: Die Überraschung steckt im Detail

Die große Linie ist bekannt, was die Überlegungen, Planungen und Vorgaben für die Innenstadt-Ost angeht. Vergangene Woche hat OB Gert Hager die vorgeschriebene europaweite Ausschreibung auf den Weg gebracht (die PZ berichtete), die seit dem Wochenende im Internet-Auftritt des EU-Amtsblatts steht.

Mehr Urbanität, mehr Belebung, mehr Kaufkraft-Bindung, eine attraktivere Stadt für heiß umworbene Fachkräfte durch eine kleinteiligere Bebauung der östlichen City mit Handel, Wohnen, Büros und Gewerbe. Doch die knapp 50-seitige Projektbeschreibung birgt noch Überraschendes. So ist darin die bislang nur am Rande bekanntgegebene Regelung enthalten, dass entlang der Östlichen Karl-Friedrich-Straße zwischen Rathaus und Deimlingstraße/Schloßberg maximal 10 000 Quadratmeter Verkaufsfläche entstehen sollen – weniger als in der Schlössle-Galerie (rund 15 000 Quadratmeter).

Obendrein nicht in einer großen Shopping Mall, sondern verteilt auf kleinere Gebäude – und höchstens ein Drittel dieser Verkaufsfläche darf der Investor belegen mit Geschäften, die schon in der Innenstadt ansässig waren. So sollen Leerstände an anderer Stelle eingeschränkt werden. Umzüge von Einzelhändlern mit sogenanntem innenstadtrelevantem Sortiment wie etwa Mode von der Wilferdinger Höhe in die Innenstadt-Ost werden bevorzugt behandelt: Die Verkaufsflächen dieser Geschäfte darf der Investor, soweit er das vor Abschluss des Investorenvertrags und Beschluss über die Planungen spätestens Anfang 2017 nachweisen kann, auf die 10 000 Quadratmeter Handelsfläche draufschlagen. Damit soll eine Stärkung der Innenstadt gegenüber Einzelhandel auf der Grünen Wiese unterstützt werden.

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