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Um diese Fläche geht es: Der Ostteil der Fußgängerzone soll umgestaltet und mit kleinteiligem Handel, Büros und Wohnungen aufgewertet werden. Der Gebäuderiegel rechts soll definitiv weichen. Ob das Technische Rathaus (links) einbezogen wird, hängt auch davon ab, wie die potenziellen Investoren das sehen.
Um diese Fläche geht es: Der Ostteil der Fußgängerzone soll umgestaltet und mit kleinteiligem Handel, Büros und Wohnungen aufgewertet werden. Der Gebäuderiegel rechts soll definitiv weichen. Ob das Technische Rathaus (links) einbezogen wird, hängt auch davon ab, wie die potenziellen Investoren das sehen.
15.09.2015

Innenstadt-Ost: Investoren-Interesse ja, Ansturm nein

Um zwölf Uhr mittags endete am Dienstag die Frist für potenzielle Investoren, sich für das Projekt Innenstadt Ost zu bewerben. Wie berichtet, sucht die Stadt Pforzheim in einem sogenannten Dialogverfahren einen solchen Investor, um ihn in enger Absprache und unter planerischen Vorgaben die Fläche am Osteingang der Fußgängerzone mit kleineren Handels-Einheiten, Büros und Wohnnutzung gestalten zu lassen, einschließlich des Gebäuderiegels Östliche Karl-Friedrich-Straße 3 bis 11, also von der Disko „Sägewerk“ und dem Restaurant „Aratat“ bis zum C&A. Dieser Gebäudekomplex soll dafür abgerissen werden.

Für das gegenüberliegende Technische Rathaus sollen die potenziellen Investoren darlegen, ob sie das denkmalgeschützte Gebäude in ihre Vorstellungen einbeziehen oder mit einem Abriss planen – eine Gemeinderatsmehrheit hegt Sympathien für einen Erhalt.

Mindestanzahl überschritten

Ob es an diesen Vorgaben, dem komplexen Verfahren, einem sich abkühlenden Markt oder etwas zu optimistischen Erwartungen der Stadt Pforzheim lag – fest steht, dass die Verantwortlichen im Rathaus beim offiziellen Start der Investorensuche mit mehreren Dutzend Bewerbern gerechnet hatten und das Verfahren vorsah, daraus zunächst die neun meistversprechenden auszuwählen. Diesen Schritt kann sich die Stadt nun sparen.

„Die Mindestanzahl von drei Bewerbern ist deutlich überschritten“, sagt der städtische Pressesprecher Philip Mukherjee auf PZ-Anfrage, und auf weitere Nachfrage: „Es sind weniger als zehn.“

Die genaue Zahl mag das Rathaus nicht veröffentlichen, weil sich sonst der einzelne Bewerber ausrechnen könne, wer noch seinen Hut in den Ring geworfen hat, und sein eigenes Agieren darauf ausrichten könne.

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