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Gemeinsam angepackt: Ekkehard Haase, Markus Walter und Sebastian Haase (von rechts) haben zum IPN Afterwork ins Möbelzentrum Pforzheim geladen.
Gemeinsam angepackt: Ekkehard Haase, Markus Walter und Sebastian Haase (von rechts) haben zum IPN Afterwork ins Möbelzentrum Pforzheim geladen.
11.10.2017

Interessengemeinschaft der Händler im „Hohenäcker“ trifft sich

Die Präsenz ließ zu wünschen übrig, dennoch war erkennbar, dass die „Interessengemeinschaft Pforzheim-Nord“ (IPN) eine stabile Gruppierung ist, ein Wirtschaftsfaktor auch, den man in Pforzheim nicht aus dem Blick verlieren darf. Zu ihrem After-Work-Treffen waren die um Bauschlotter- und Kieselbronner Straße versammelten Geschäftsleute einer Einladung von Ekkehard Haase gefolgt. In der oberen Etage seines Möbelzentrums Pforzheim findet sich nicht nur eine ansprechende Gastronomie, hier gewinnt man auch einen guten Blick über diesen nördlichen Wirtschaftsraum der Stadt.

IPN-Sprecher Markus Walter machte in seinem Eingangsstatement deutlich, dass die Geschlossenheit der Gruppe eine gute Basis für wirtschaftlichen Erfolg ist und es Sinn macht, im Netzwerk die Themen zu bündeln – „weil wir im Team stärker sind“. Die auf gewerkschaftlichen Druck erfolgte, verschärfte Rechtsprechung zur Durchführung von verkaufsoffenen Sonntagen stößt beim Handel nach wie vor auf großes Unverständnis. Walter, im Marketing erfahrener Chef des gleichnamigen Autohauses, nannte die Kriterien und machte deutlich, dass die durch Verdi geschaffenen Restriktionen in mehrfacher Hinsicht geschäftsschädigend seien.

Zum einen betreibe der Online-Handel – Amazon arbeitet in der Nachbarschaft – seine Geschäfte rund um die Uhr, zum anderen sei erkennbar, dass die Beschäftigten im Handel selbst gerne bereit sind, an zwei Sonntagen im Jahr präsent zu sein. Dies gerade auch bei den großen Adressen des Handels, wo bei sinkenden Umsätzen den Verkäufern zunehmend die Motivation abhandenkommt und sie um ihre Arbeitsplätze bangen müssen.

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