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Im Wortsinn große Pläne im Sanierungsgebiet Weststadt für das Gänssle-Haus präsentieren die Stadtplaner Martin Eisenhauer, Günter Strobel und Reinhard Maier, Baubürgermeisterin Sibylle Schüssler sowie Katja Göller und Volker Lehmann von Goldstadt-Immobilienmanagement (von links). Foto: Erb
Im Wortsinn große Pläne im Sanierungsgebiet Weststadt für das Gänssle-Haus präsentieren die Stadtplaner Martin Eisenhauer, Günter Strobel und Reinhard Maier, Baubürgermeisterin Sibylle Schüssler sowie Katja Göller und Volker Lehmann von Goldstadt-Immobilienmanagement (von links). Foto: Erb
17.11.2016

Investor saniert markantes Haus an Zerrennerstraße

Pforzheim. Baubürgermeisterin Sibylle Schüssler spricht von einem „Mosaikstein“, der einen „großen Stein ins Rollen“ bringen könnte: Das markante Wohn- und Geschäftshaus an der Ecke Zerrenner-/Dillsteiner Straße, das älteren Pforzheimern als Gänssle-Haus ein Begriff ist, wird nicht nur innen umgebaut und saniert, es soll auch außen in neuem Glanz erstrahlen.

Die Bad Liebenzeller Eigentümerin Kredo Invest GmbH ließ sich vom städtischen Fassadenkonzept animieren und kann auf Fördergeld aus dem Programm „Soziale Stadt“ fürs Sanierungsgebiet KF/Weststadt bauen.

Wie Katja Göller und Volker Lehmann von Goldstadt-Immobilienmanagement, das mit der Abwicklung und Vermarktung betraut ist, berichteten, wird ein sechsstelliger Betrag in das Objekt investiert. Zu den fünf Bestandswohnungen – alle aktuellen Mieter können bleiben – kommen 15 weitere Wohnungen. Es wird kleinere möblierte Zimmer mit 30 Quadratmetern, etwa für Hochschüler, aber auch größere Einheiten bis zu 80 Quadratmeter geben. Zudem seien Büros von 20 bis 250 Quadratmeter geplant, um Jungunternehmern eine Chance zu geben. Jungen Künstlern möchte man in dem im ersten Stock geplanten Café, für das noch ein Betreiber gesucht wird, durch temporäre Ausstellungen eine Plattform bieten. Das Fachgeschäft für Edelsteine sowie der Friseur im Erdgeschoss bleiben erhalten.

Das siebenstöckige Gebäude wird kernsaniert und energetisch erneuert. Es erhält dreifachverglaste Fenster, ertüchtigte Fahrstühle und eben eine ansehnliche Fassade. Im kommenden Frühjahr soll alles fertig sein.

Die Stadt, betonte Lehmann, habe „sehr viel Vorleistung“ erbracht. Damit bezog er sich auf das gestalterische Leitbild für Fassaden der Innenstadt.

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