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Peter Benkert (Vorsitzender von pro familia, links), Wolfgang Jeuter (Leiter der Sozialpädagogischen Familienhilfe) und Hasnaa Dahabi (Deutsch-Türkische Vereinigung) sind schon gespannt auf den Vortrag von Lamya Kaddor. Foto: Seibel
Peter Benkert (Vorsitzender von pro familia, links), Wolfgang Jeuter (Leiter der Sozialpädagogischen Familienhilfe) und Hasnaa Dahabi (Deutsch-Türkische Vereinigung) sind schon gespannt auf den Vortrag von Lamya Kaddor. Foto: Seibel
14.01.2016

Islamwissenschaftlerin Lamya Kaddor warnt in Vortrag vor Salafisten

Pforzheim. Junge Menschen in der Sinnkrise, auf der Suche nach Idolen und Idealen, dazu vielleicht noch ein nicht intaktes Elternhaus – ein idealer Nährboden, auf dem sich Menschenfänger geschickt bewegen. Kaum eine kennt sich so gut damit aus wie die Islamwissenschaftlerin Lamya Kaddor. Auf Einladung von pro familia und der Deutsch-Türkischen Vereinigung sowie gefördert von Goldader Bildung und der Landeszentrale für politische Bildung, spricht und diskutiert Kaddor – sie hat syrische Wurzeln – über ein auch in Pforzheim höchst aktuelles Thema: „Warum Jugendliche aus Deutschland in den Dschihad ziehen“.

Am Montag, 25. Januar, geht es im Malersaal des Kulturhauses Osterfeld ab 18 Uhr darum, Zusammenhänge zu verstehen, Motivationen zu begreifen und in der Jugendhilfe präventiv tätig zu werden. Kaddor hat auch Bücher wie „Muslimisch, weiblich, deutsch“ und „Zum Töten bereit“ geschrieben.

„Der IS ist kein ,Islamischer Staat’ – sondern eine Terrororganisation“, sagt Peter Benkner, Vorsitzender des Vereins pro familia Pforzheim, der in diesem Jahr sein 40-jähriges Bestehen feiert. So sieht es auch Hasnaa Dahabi, Muslima, Studentin islamischer Theologie, und Mitglied der Deutsch-Türkischen Vereinigung. Sie erteilt unter anderem an einem Tübinger Gymnasium und an der Insel-Realschule islamischen Religionsunterricht. In der Unwissenheit sieht sie die Grundlage für den Terror:Mehr lesen Sie am Freitag in der „Pforzheimer Zeitung“ oder im E-Paper auf PZ-news oder über die Apps auf iPhone/iPad und Android-Smartphones/Tablet-PCs.

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