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Felix Seitz, Ehrenkreisvorsitzender der Senioren-Union (links), Schatzmeisterin Doris Mößner und Referent Jürgen Th. Müller begutachten die Überreste einer aus dem Gazastreifen abgefeuerten Kassam-Rakete.
Felix Seitz, Ehrenkreisvorsitzender der Senioren-Union (links), Schatzmeisterin Doris Mößner und Referent Jürgen Th. Müller begutachten die Überreste einer aus dem Gazastreifen abgefeuerten Kassam-Rakete.
22.10.2015

Israel-Kenner Jürgen Th. Müller Einblicke in den Krisenherd Nahost

Der Streit um das Heilige Land ist in die Nachrichten zurückgekehrt: Nachdem die Kriege in Syrien und dem Irak alle Aufmerksamkeit an sich gezogen hatten, tritt der Konflikt zwischen Israel und Palästinenser erneut blutig in den Vordergrund. Was hinter den jüngsten Attentaten steckt und wie sie im Konflikt insgesamt einzuordnen sind, darüber hat Jürgen Th. Müller gestern bei der Senioren-Union gesprochen.

Der Geschäftsführer von TV-BW Medienproduktionen, einem Tochterunternehmen der „Pforzheimer Zeitung“, kennt Israel aus zahlreichen Aufenthalten vor Ort. Das Unternehmen zeichnet in Zusammenarbeit mit einer Presseagentur seit zehn Jahren für „Israel heute“ verantwortlich. „Ich bin zwischen vier- und sechsmal im Jahr in Israel“, sagt Müller, als er sich dem Publikum im „Benckiser Hof“ vorstellt. Was folgt, ist das Bild eines komplexen Konflikts mit zahlreichen, oft übersehenen Facetten. Müller schildert, wie nach dem jüdischen Neujahrsfest am 14. September eine Reihe von Attentaten auf Juden und Vertreter des jüdischen Staats beginnt. „Wenn die Täter über 20 Jahre alt sind, ist das eher eine Ausnahme“, sagt Müller. Als Startpunkt nennt er Ereignisse auf dem Tempelberg, wo es zu Zusammenstößen zwischen Palästinensern und israelischen Sicherheitskräften gekommen sei, die Angriffe auf Besucher verhindern wollten. Mehr lesen Sie am in der „Pforzheimer Zeitung“ oder im E-Paper auf PZ-news oder über die Apps auf iPhone/iPad und Android-Smartphones/Tablet-PCs.