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Kämpfen Seite an Seite: JU-Kreischef Philipp Dörflinger, der Bundesvorsitzende Paul Ziemiak und CDU-Mann Gunther Krichbaum (von links).
Kämpfen Seite an Seite: JU-Kreischef Philipp Dörflinger, der Bundesvorsitzende Paul Ziemiak und CDU-Mann Gunther Krichbaum (von links).
23.08.2017

JU-Bundeschef zeigt sich selbstbewusst und kämpferisch

Pforzheim. Die Junge Union könne der Motor sein in diesem Bundestagswahlkampf, sagt deren Bundesvorsitzende Paul Ziemiak. Bei einem Wahlkampftermin mit dem hiesigen CDU-Bundestagsabgeordneten Gunther Krichbaum am Mittwoch in der Strandbar „SP6“ gibt sich der JU-Chef selbstbewusst. Der Nachwuchs wolle mitgestalten.

„Ihr seid eine tolle Truppe, mit Euch kann man wirklich Wahlkampf machen“, ruft der CDU-Bundestagsabgeordnete Gunther Krichbaum, um nachzuschieben: „Es ist dasselbe Team, das auch dafür gesorgt hat, dass wir die OB-Wahl für uns entscheiden konnten.“

Dieses Lob dürfte nicht nur dem JU-Kreisvorsitzenden Philipp Dörflinger runtergehen wie Öl, der mit seinem Team diese Veranstaltung in der Strandbar „SP 6“ organisiert hat. Die Worte bestärken auch den Bundeschef der Jungen Union, Paul Ziemiak, der sich bei der Pforzheim-Visite selbstbewusst gibt. In diesem Bundestagswahlkampf könne die JU „der Motor sein“, sagt der 31-Jährige, der am 24. September selbst für den Wahlkreis Herne-Bochum II antritt, im PZ-Gespräch.

Die Zeiten, als sich junge Leute von der Politik abwandten, seien vorbei. Trump, Erdogan, Putin – in diesen bewegten Zeiten sei die junge Generation sogar viel stärker politisiert als früher. Das spiegelten die JU-Mitgliederzahlen wider: Bundesweit seien es 120 000, in Pforzheim engagieren sich – samt Schüler-Union und Ring Christlich-Demokratischer Studenten – 300 Aktive im CDU-Nachwuchs. Ziemiak betont zugleich, dass junge Leute auch nach Wahlen in die politische Arbeit eingebunden und ihnen Chancen auf Ämter eingeräumt werden müssten: „Jung zu sein, ist kein Vorteil an sich, aber es darf auch kein Nachteil sein.“

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